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OZ-Voting: Ückeritz hat den schönsten Strand der Insel

Ückeritz OZ-Voting: Ückeritz hat den schönsten Strand der Insel

Die Leser der OSTSEE-ZEITUNG haben das Bernsteinbad zum „Strand der Saison 2016“ gewählt — mit 23 Prozent aller Stimmen / Es punktet besonders mit Abgeschiedenheit

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Ulrike Förster am Strand von Ückeritz mit der Urkunde „Schönster Strand Usedoms der Saison 2016“. Die blauen Bänke an der Dünenkante zählen zu den ersten Gestaltungs-Ideen der neuen Kurdirektorin. Sie wurden bereits umgesetzt.

Quelle: Kay Steinke

Ückeritz. Das Ostseebad Ückeritz hat den schönsten Strand der Insel Usedom. Das haben die Leser der OSTSEE-ZEITUNG über ein Online- Voting entschieden. Mit 23

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Die Leser der OSTSEE-ZEITUNG haben das Bernsteinbad zum „Strand der Saison 2016“ gewählt — mit 23 Prozent aller Stimmen / Es punktet besonders mit Abgeschiedenheit

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Prozent der insgesamt 2052 abgegeben Stimmen fällt die Wahl für das Ostseebad am Ende deutlich aus. Aber auch Zinnowitz mit 20 Prozent und Heringsdorf mit 14 Prozent haben äußerst beliebte Strände.

„Ich hab die Umfrage in der OSTSSEE-ZEITUNG gesehen, bin aber nie davon ausgegangen, dass wir gewinnen“, sagt Kurdirektorin Ulrike Förster. „Wobei ich schon denke, dass wir einen unglaublich schönen Strand haben. Aber wir auf der Insel haben alle schöne Strände und geben uns alle viel Mühe für unsere Gäste.“ Als Kur-Chefin hat sie auch für ihren Strand abgestimmt. „Ist doch klar“, sagt Förster.

„Ein bisschen Lokalpatriotismus muss sein.“ Förster findet am Ückeritzer Strand den Hauptabgang besonders beeindruckend. „Er ist ein Traum“, sagt sie. „Durch die Häuschen an den Seiten hat er einen urigen Charme.“ Plötzlich stehe man an der Dünenkante und blicke auf die Ostsee.

Mit sieben von insgesamt 30 Kilometern bewirtschaftet das Bernsteinbad auch den längsten Abschnitt auf der Insel. Eine weitere Merkmal des rund 50 Meter breiten Strandes: „Bei uns findet man Plätze zum Alleinsein“, sagt Förster. Dafür müsse man nur weit genug in Richtung Bansin laufen — und dort entspannt auch die Kurdirektorin. „Das ist purer Luxus“, sagt Förster.

Viel Strand bedeutet auch viel Arbeit — besonders für die 24 Angestellten der Kurverwaltung. Ralph Schmidt (53) hält seinen Abschnitt schon seit 14 Jahren sauber. „Ich freue mich über die Auszeichnung“, sagt er. „Von Stubbenfelde bis zum Ende des Zeltplatzes, das ist unser Revier.“ In der Saison muss er täglich raus — und zwar bevor sich die ersten Urlauber sonnen. Immerhin: Für die Tiefenreinigung bekommen sie mittlerweile professionelle Unterstützung.

Vorpommerns Strände sind dabei mehr als nur ein Urlaubermagnet. „Strände sind für unsere Region ein ergänzender Wirtschaftsfaktor, den man nicht unterschätzen darf“, sagt Norbert Zdrowomyslaw, BWL-Professor an der Stralsunder Fachhochschule. „Sie setzen ökonomische Prozesse in Gang, ähnlich wie Schlösser oder Sportevents.“ Wichtig sei dabei auch die Art des Strandes, die Sauberkeit und der Grad der Erschließung. „Ein Naturphänomen, das nicht bekannt ist, zieht auch keine Urlauber an“, sagt er.„Die weichen Standortfaktoren gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Attraktivität einer Region“, erklärt Annemarie Mielke, Referentin der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern. „Gerade im Zusammenhang mit einer sich wandelnden Wirtschaft in Richtung Dienstleistungen und Digitalisierung.“ Auch die WFG setzt daher bei der Werbung um Investoren und Fachkräfte verstärkt auf die hohe Qualität der Region — auf Messen wirbt sie unter anderem mit den Stränden der Insel.

„Es gibt nicht wenige Unternehmer außerhalb der Tourismusbranche, die ihren Sitz in die Region verlagert oder hier investiert haben, weil sie gerade auch von den weichen Standortbedingungen überzeugt waren“, sagt Mielke.

Von Kay Steinke

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