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Ortsumgehung für geplagtes Dorf geplant

Lühmannsdorf Ortsumgehung für geplagtes Dorf geplant

Lühmannsdorf braucht dringend eine Verkehrsentlastung. Durch das Dorf, das direkt an der B 111 als Hauptzufahrtsstraße zur Insel Usedom liegt, rollen in Spitzenzeiten bis zu 1150 Fahrzeuge pro Stunde.

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Die B 111 führt direkt durch Lühmannsdorf. In Spitzenzeiten rollen 1150 Fahrzeuge pro Stunde durch den Ort.

Quelle: Cornelia Meerkatz

Lühmannsdorf. Das 700 Einwohner zählende Dorf hat es mit seiner Forderung nach einer Ortsumgehung bis in den Bundesverkehrswegeplan 2030 geschafft. Weil immer mehr Autos Richtung Insel Usedom durch den Ort rollen - in Spitzenzeiten sind es bis 1150 Fahrzeuge pro Stunde - soll eine Entlastung geschaffen werden. Für das Vorhaben gibt es allerdings noch kein Projekt und damit auch keine Trassenführung. Planer in Berlin rechnen mit Kosten von etwa 5,5 Millionen Euro. Laut Lühmannsdorfs Bürgermeisterin Esther Hall kann die Trasse nur auf Jägerhofer Seite entlangführen. Die Umgehungsstraße könnte in Höhe der Gemeinde Brüssow oder direkt an der Kreuzung Moeckowberg beginnen und müsste hinter dem Ortsteil Jagdkrug wieder aus dem Wald kommen und auf die B 111 führen.

Für das Verkehrsministerium in Schwerin ist eine solche Ortsumgehung Zukunftsmusik. Zwar würde sich damit das Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Bau der Wolgaster Ortsumgehung verbessern, weil mehr Fahrzeuge schneller Richtung Usedom fahren könnten. Aber wenn die noch zu hörenden Träger öffentlicher Belange ernsthafte Bedenken hätten, könnte das Projekt kippen. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Lühmannsdorf allerdings glaubt nicht, dass das Vorhaben gecancelt wird.

Cornelia Meerkatz

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