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Radisson Blu Resort braucht bald 300 Arbeitskräfte

Der Blick zum polnischen Nachbarn Radisson Blu Resort braucht bald 300 Arbeitskräfte

Größtes Hotel auf Usedom soll im Sommer 2017 eröffnet werden

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Im kommenden Sommer soll mit dem Radisson Blu Resort das erste Fünf-Sterne-Hotel an der Swinemünder Promenade eröffnet werden. FOTOS (2): RADEK JAGIELSKI

Swinemünde. Rund 300 Personen finden bald im Radisson Blu Resort, dem größten Hotel, welches an der Promenade in Swinemünde gebaut wird, eine neue Arbeitsstelle. Just hat ein Bewerbungsverfahren zur Besetzung von Schlüsselpositionen begonnen. Die erste Vorstellungsrunde ist bereits um. Allerdings könnte der Investor ein Problem bei der Besetzung aller offener Stellen bekommen, denn die Arbeitslosenquote in Swinemünde ist schon seit geraumer Zeit auf einem niedrigen Niveau. Aktuell liegt sie bei sechs Prozent. In nahezu allen Berufen fehlen Mitarbeiter, besonders Facharbeiter. Eine Rettung ist oft ausländisches Personal, das vorwiegend aus der Ukraine kommt.

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Größtes Hotel auf Usedom soll im Sommer 2017 eröffnet werden

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Die Vertreterin des Investors ist zuversichtlich, dass die erste Vorstellungsrunde mit den Bewerbern gut ausgegangen ist. „Es ist uns gelungen, ein großes Interesse bei den Bewerbern hervorzurufen, und wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Immerhin haben am Vorstellungstermin mehrere Dutzend Bewerber teilgenommen“, sagt Magdalena Sokolowska, Personalleiterin der Zdrojowa-Gruppe.

Das Radisson Blu Resort wird das erste Fünf-Sterne-Hotel im Ostseebad Swinemünde sein. Seine Eröffnung ist in der Sommersaison 2017 geplant. Im Hotel wird es 340 Gästezimmer und Suiten, einige Einrichtungen der Spitzengastronomie, SPA- und Wellnessbereiche, einen Aquapark, einen Pool auf der Dachterrasse, mehrere Kinderspielbereiche und einen 1300 Quadratmeter großen Festsaal, der in kleinere Konferenzräume aufgeteilt werden kann, geben. Das Radisson Blu Resort setzt beim Kundenservice auf höchste Qualitätsstandards. Das wird der Schlüsselfaktor bei der Auswahl von adäquatem Fachpersonal sein.

„Unsere Führungsleitlinie ist die Kooperation mit den Menschen, die einen Beruf im Hotelgewerbe ergreifen wollen und Freude am Umgang mit unterschiedlichen Gästen haben. Gerade die Leidenschaft und das Lächeln können uns für jeden überzeugen, erst später erfolgt die gemeinsame Perfektionierung der Arbeitsfähigkeiten. Unsere künftigen Mitarbeiter lernen mit uns zusammen. Berufserfahrung wird zwar gern gesehen, ist jedoch keine Grundvoraussetzung“, fügt Magdalena Sokolowska hinzu.

Es gilt nun, alle Arbeitsstellen zu besetzen, angefangen von den Rezeptionsmitarbeitern, Therapeuten, dem technischen Fachpersonal und Gastronomiefachleuten, gefolgt vom mittleren Dienst bis hin zu den Abteilungsleitern.

In Swinemünde kann es durchaus schwierig werden, Fachperson in so großer Zahl zu finden. Wie die Daten der Agentur für Arbeit in Swinemünde 2016 belegten, war man 2016 in der Hotelbranche bemüht, rund 274 unbesetzte Stellen von den Küchenaushilfen bis hin zu den Hausmeistern zu besetzen. Aufgrund des Fachkräftemangels im Ostseebad wurden Stimmen laut, dass es erforderlich ist, eine neue moderne Hotelfachschule zu eröffnen. Die Ausbildungsberufe müssten sich an den Vorgaben der Branche orientieren und an den aktuellen Bedarf angepasst sein. Zurzeit gibt es in Swinemünde nur ein einziges Hoteltechnikum.

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist die Etablierung von Branchenschulen mit Sicherheit die richtige Entscheidung, die einen realen Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation haben wird“, bestätigt Joanna Sokalska, Chefin der Agentur für Arbeit in Swinemünde.

Allerdings muss sich das Radisson Blu Resort mitunter auch mit der Entlohnungsproblematik auseinandersetzten. Es ist allgemein bekannt, dass der örtliche Arbeitsmarkt von deutschen Unternehmen, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bieten, erfolgreich beworben wird. Obwohl die polnische Regierung ab Anfang 2017 den gesetzlichen Mindeststundensatz auf 13 Zloty und den Mindestlohn auf 2000 Zloty Brutto pro Monat erhöht hat, bleibt das Arbeiten im Ausland für viele Swinemünde nach wie vor sehr attraktiv.

Radek Jagielski

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