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„Seerose“ erblüht in voller Pracht

Kölpinsee „Seerose“ erblüht in voller Pracht

Zwei Jahrzehnte Hotelbetrieb: Familiäre Atmosphäre des Strandhotels macht die Besonderheit aus

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Das nennt man eine idyllische Lage. Eingebettet von Buchenwald liegt das Hotel just zwischen Ostsee-Kliffküste und Kölpinsee. Konzerte, Kulinarik, Kabarett und Tanzbälle gehören zu den besonderen Markenzeichen des Vier-Sterne-Superieur-Hauses in der Inselmitte.

Quelle: Foto: Privat/seerose

Kölpinsee. Das Leben kann so grausam sein; und doch so schön! Just am Morgen des Samstages, an dem die Inhaber zum großen Jubiläumsball ins Strandhotel „Seerose“

OZ-Bild

Zwei Jahrzehnte Hotelbetrieb: Familiäre Atmosphäre des Strandhotels macht die Besonderheit aus

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eingeladen haben, verabschiedet sich eine von insgesamt acht Umwälzpumpen. Und ein Großteil der Feiergäste steht plötzlich ohne Warmwasser da. „Eiskalt getroffen“ gilt da nicht nur für den, der kühn unter die Dusche steigt. Denn auch für die Hotelinhaber Brigitte und Gerd Schulz beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, das Malheur schnell zu beheben. Am Nachmittag ist es geschafft! „Nach vielem Hin und Her gelang es, über Usedom aus Stolpe das nötige elektronische Steuerteil zu beschaffen, den Rest hat dann unsere Haustechnik erledigt“, lautet Schulz’ Rückblick. Am Abend, als er den 300 Ballgästen im Bernsteinsaal zur Begrüßung – nun wieder ganz tiefenentspannt – unter anderem diese Story aus dem Alltag eines Hoteliers preisgibt, wird das kleine Ärgernis vom Publikum einfach weggeklatscht. Man kennt sich und vertraut sich.

Anfang der 1990er Jahre von der Treuhand erworben, blicken die „Seerose“ und ihre heute 67 Mitarbeiter auf zwei Jahrzehnte zurück, in denen das idyllisch gelegene Haus, in dessen Vorgänger einst Ufa-Größen wie Zarah Leander und Hans Söhnker logierten, besonders zu einer Marke für familiäre Herzlichkeit geworden ist. Gerd Schulz: „Das ist ein besonderes Verdienst meiner Frau. Sie lässt – wie unser gesamtes Team – die Gäste spüren, dass sie hier willkommen sind. Service, Wohlfühlen, Verwöhnen – darauf kommt es unseres Erachtens in einem Hotel an.“ Viele Stammbesucher wissen dies ganz besonders zu schätzen. Etwa Henriette und Johann Christian Petersen. Bis Samstag hatte es das Paar bereits auf 664 Übernachtungen in der „Seerose“ gebracht. Rekord! „Wir haben uns in dieses herrliche Fleckchen Erde verliebt, können hier super entspannen. Und die Mitarbeiter erfüllen uns jeden auch noch so kleinen Wunsch. Das ist für uns Lebensqualität“, schildern die Hamburger ihre Treue zum Haus. Inzwischen kommen sie auch gern mal mit Kindern und Enkeln hierher. Viele Stammgäste tun es ihnen gleich. So gewinnt das Haus direkt an der Kliffküste der „weltweit schönsten Insel“

(Originalton Henriette Petersen) zugleich immer wieder neue Gästegenerationen.

Während sich Gerd Schulz parallel zur „Seerose“ um eine erfolgreiche Finanzierung bemüht, das Fürstenberger Schloss komplett sanieren zu können, sind größere Investitionen am Standort Kölpinsee erst mal abgeschlossen. Für zwei Millionen Euro wurden sämtliche Zimmer im sogenannten Bestandshaus modernisiert, erhielt die Restaurantküche ein komplett neues Innenleben. Wenn es nun in der Region mit dem technischen Service (endlich) besser funktionieren und das Destinationsmarketing auf ein der Insel Usedom angemessenes Level angehoben würde, wäre Schulz’ Glück beinahe vollkommen. Denn auf sein Team lässt er nichts kommen. „Hier ist sich keiner zu schade, wenn es darauf ankommt, kräftig mit anzupacken.“ So spülte Nicole Meister während des Balls Gläser, obwohl sie zunächst als stellvertretende Hoteldirektorin die organisatorischen Fäden knüpfte und sämtliche Gäste persönlich begrüßte. Zu denen zählten übrigens Staatssekretär Stefan Rudolph und Ex-Minister Jürgen Seidel, die Schulz und sein unternehmerisches Geschick entschieden zu loben wussten.

Am Donnerstag lädt er noch einmal ein; Geschäftspartner und Wegbegleiter wie Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider. Und weil Kultur immer dazugehört, singt Jocelyn B. Smith.

Steffen Adler

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