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Stadthafen wird bebaut: Handel, Gastronomie und Marina

Wolgast Stadthafen wird bebaut: Handel, Gastronomie und Marina

Wolgaster Stadtvertreter beschließen die Aufstellung des Bebauungsplanes

Wolgast. Das bereits vor einiger Zeit von der Wolgaster Stadtvertretung beschlossene Konzept zur Stadtentwicklung sieht auch eine komplette Neugestaltung des auf dem Festland gelegenen Teiles des Stadthafens und einiger angrenzender Areale vor. Dazu hat das Stadtparlament nun in seiner Sitzung am Montagabend eine wichtige Entscheidung getroffen: Es beschloss die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 29 „Am Stadthafen“.

Gut viereinhalb Hektar groß ist das Plangebiet, es umfasst den südlichen Teil der Wasserfläche des Stadthafens in einer mittleren Entfernung von 50 Metern von der südlichen Kaikante, den Kai auf der Festlandseite sowie die Straße Am Kai und südlich angrenzende private Grundstücke. Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) verwies darauf, dass diese Flächen zum großen Teil bereits im Besitz der Investoren seien, die auf diesem Gelände eine neue Hafen-Infrastruktur mit gastronomischen und Handelseinrichtungen, Möglichkeiten zur maritimen Freizeitgestaltung und touristischen Unterkünften schaffen wollen. Auf der Wasserfläche ist zum Beispiel eine Hausbootmarina mit bis zu 70 Liegeplätzen vorgesehen.

Besonders interessant ist an diesem Projekt die Einbindung der bereits auf einem dafür erworbenen Teil der Peene-Werft arbeitenden Hausbootwerft Peenestrom GmbH. So sollen am Standort Wolgast Produktion, Service und touristische Nutzung der Hausboote verbunden werden.

Geplant ist weiter, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Peene-Werft zum Apart-Hotel mit 100 Betten umzubauen oder Fußgängerbereiche als öffentliche Flanierzonen entlang der Kaikante zu schaffen.

Weigler, der mit einem Planungsprozess zwischen eineinhalb bis zwei Jahren rechnet, ließ keinen Zweifel daran, dass sich durch das jetzt auf den Weg gebrachte Vorhaben nichts an der bisherigen Nutzung der gegenüberliegenden Seite des Stadthafens ändern werde. Zudem zeigte er sich erfreut darüber, dass die im Zusammenhang mit dem B-Plan stehenden Kosten von den Investoren getragen werden.

Die Stadt habe allerdings einige zuvor angefertigte Gutachten zu bezahlen.

Von Dietrich Butenschön

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