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Streit um Hafenplaner entbrannt

Bansin Streit um Hafenplaner entbrannt

Matthias Mantei (CDU) sieht vor allem die Kosten / Kurdirektor hält Kontakt mit Ingenieuren

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Ein Hafen an der Bansiner Seebrücke – dafür müsste der Steg deutlich verlängert werden.

Quelle: Tilo Wallrodt

Bansin. Eine maritime Meile, Schiffe gucken und den Seglern bei ihrem Hobby zuschauen. Das ist die Vorstellung, die derzeit einige Gemeindevertreter treibt, wenn sie an die Bebauung der Bansiner Seebrücke denken. Streng genommen ist dieses Bauwerk ja keine Brücke, sondern nur ein Steg. Trotzdem: In den nächsten Jahren soll dort ein kleiner Hafen entstehen.

Ich kenne die Antwort aus Schwerin.“Thomas Heilmann

Im Tourismusausschuss der Gemeinde wurde dieses Thema in dieser Woche lang und breit diskutiert. Die Befürworter sagen, dass eine maritime Meile immer Menschen anzieht, die Gegner haben oft nur die finanzielle Situation der Gemeinde vor Augen.

Nun keimt die Idee auf, den Planer, der derzeit am Nothafen für Prerow arbeitet, ins Boot zu holen. Dieser hätte die Erfahrung und könnte berichten, was hier sein könnte.

Kurdirektor Thomas Heilmann: bestätigte erste Kontakte zu dem Mann. Sein Wunsch wäre es auch, ihn einzuladen, dass er der Gemeinde die Pläne vorstellt.

An der Stelle der Diskussion mischte sich Matthias Mantei (CDU), Ausschussmitglied und Vorsitzender des Finanzausschusses, ein. „Ich würde als ersten Schritt einen kurzen Brief an das zuständige Ministerium nach Schwerin schicken und fragen, inwieweit dieser Hafen förderfähig ist. Wenn ja, kann man an der Stelle weitermachen. Dieser Brief kostet nur einen Bruchteil von dem, als würden wir uns Planer nach Usedom holen, die uns alles für viel Geld vorstellen. Und mit der Einladung würden wir bei vielen Leuten auch nur falsche Hoffnungen wecken“, sagt er.

„Ich kenne schon die Antwort aus Schwerin, wenn wir dort einen Brief schreiben“, sagt Heilmann mit Blick zu Finanzchef Matthias Mantei (CDU). „Die werden uns fragen, was wir eigentlich wollen, wenn wir mit keinem konkreten Plan ankommen“, sagt er.

Heilmann bevorzugt den Standort an der Bansiner Seebrücke. „Der Hafen wäre im Ort, hinter der Steilküste und würde mit Sicherheit viele Tagestouristen anlocken, die kurz verweilen und dann weiterreisen“, erklärt er. Zunächst müsse man allerdings die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens prüfen. Matthias Mantei blickt vor allem auf das Jahr 2018. „Die Gemeinde geht auf eine sehr schwierige finanzielle Situation zu“, sagt er.

Noch befindet sich das Projekt in der Ideenfindung. Angedacht ist allerdings schon eine Marina mit etwa 40 Liegeplätzen für Segel- und Sportboote.

Hannes Ewert

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