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Swinemünder befürchten Schwefel-Umschlag

Swinemünde Swinemünder befürchten Schwefel-Umschlag

Gerüchte um Pläne des Hafenbetreibers OT Port am rechten Swine-Ufer

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Wird hier künftig Schwefelgranulat umgeschlagen? Die Bewohner des Stadtteils Warszow fürchten gesundheitliche Schäden.

Quelle: Foto: Radek Jagielski

Swinemünde. Die Interessenvertretung Prawobrzeze (Rechtsufer) aus Swinemünde hat eine Antwort vom Hafenbetreiber OT Port über die Gerüchte im Zusammenhang mit dem Schwefelumschlag erhalten. In einem Schreiben wurde bestätigt, dass die Möglichkeit der Umladung dieses Rohmaterials in Form von Granulaten geprüft wurde. Nach Angaben von Ludwig Heinsch, Vorsitzender von OT Port Swinemünde, soll der Umschlag von Schwefelgranulat sowohl für Mensch als auch Umwelt ungefährlich sein.

Anderer Meinung sind die Mitglieder von Prawobrzeze. Ihrer Ansicht nach kommt es auch bei dem Granulat zur Staubablagerung und bei Schwefel ist dies besonders gefährlich. Schwefel in Form von Staub reize die Haut, die Schleimhäute der Augen und die oberen Atemwege. Darüber hinaus seien viele Schwefelverbindungen sehr giftig und das sollte den Bewohnern schon zu denken geben. Hingewiesen wird darauf, dass während des Umschlags abgesehen von Staub auch Schwefeldämpfe entstehen können. Eine sicherere Ladung wären so genannte Schwefelpastillen. Prawobrzeze-Sprecher Boguslaw Mazur: „Experten sagen, dass beim Umschlag von Schwefelpastillen kein Staub entsteht. Leider wird OT Port wahrscheinlich beim Schwefelgranulat bleiben.“

Ein jüngster Bericht der lokalen Medien zum Dokument des Hafenunternehmens OT Port Swinemünde bestätigte die für die Bewohner des östlichen Stadtteils Warszow besorgniserregenden Informationen. Sie fürchten nicht nur den Umschlag, sondern auch die zeitlich begrenzte Lagerung von Granulatschwefel. Zwar wollte niemand offiziell bestätigen, dass der Hafen sich bereits auf die Schwefelladungen einstellt, doch die Bewohner im Ortsteil Warszow haben keine Zweifel, dass die Vorbereitungen zum Schwefelumschlag bereits auf Hochtouren laufen.

Radek Jagielski

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