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Unternehmen plant große Freizeitanlage in Swinemünde

Der Blick zum polnischen Inselnachbarn Unternehmen plant große Freizeitanlage in Swinemünde

350 Menschen sollen auf dem Areal einen neuen Job finden

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So stellen sich die Investoren den Freizeitpark in Swinemünde vor. Er beinhaltet unter anderem ein Ozeaneum. ANIMATION: GLOBAL

Swinemünde. Erneut hat das Unternehmen „Global“ aus Breslau versucht, die Swinemünder Tourismusbranche und die Stadträte davon zu überzeugen, einen großen Ferien- und Unterhaltungskomplex in Swinemünde zu bauen. An der Swine würde ein ganzjähriges, multifunktionales Objekt entstehen. In dem Areal sind zahlreiche Attraktionen vorgesehen: Ozeaneum, exotische Lagune mit Spa-Bereich, ähnlich wie Tropical Islands bei Berlin, Wissenschaftshöhlen 5 D, Wellness Gesundheitszentrum oder ein interaktives Wissenschaftszentrum.

OZ-Bild

350 Menschen sollen auf dem Areal einen neuen Job finden

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Diese Art von Freizeit-Komplex gibt es in Polen noch nicht. Diese Einrichtung würde wieder mehr junge Menschen nach Swinemünde locken. Aktuell handelt es sich bei den meisten Besuchern Einwohner aus Deutschland, die zur Kur nach Polen kommen. Der Vorschlag von „Global“ ist an junge Menschen und Familien mit Kindern gerichtet. Etwa 350 Arbeitsplätze könnten in dem Komplex entstehen. Die Jobperspektiven sollen junge Menschen locken, auf die Insel zu kommen und sich dauerhaft hier niederzulassen. Dies würde die demografische Lage von Swinemünde verbessern, die heute nicht die allerbeste ist. Denn: Die Stadt altert in einem rasanten Tempo und junge Menschen entscheiden sich für größere Städte.

„Wollen wir eine Stadt mit einer alternden Bevölkerung, Kurgästen und deutschen Touristen sein?“, fragte rhetorisch bei einem Treffen Barbara Michalska, Swinemündes Vizepräsidentin. „Unsere Attraktionen sind der Strand und ein paar touristische Einrichtungen, also das was auch andere Badeorte bieten. Wir wollen, dass die Stadt eine sich ständig entwickelnde Kurstadt bleibt, ein attraktiver Ort zum Entspannen zu jeder Jahreszeit, mit einem einzigartigen Angebot für alle Touristen und natürlich ein guter Platz zum Leben ist“, sagte sie.

Der große Freizeit-Komplex soll ist in erster Linie auf die Touristen bauen. Die Attraktion des Komplexes ist das Ozeaneum. „Drumherum sind aber weitere Attraktionen geplant. Dazu gehören der Bereich für Regeneration und Gesundheit, mehrere Restaurants und Souvenir-Geschäfte“, sagt Marek Nowara von der Firma Global. Eine exotische Lagune wäre der von Tropical Islands bei Berlin ähnlich, die sich abends zum „Swinemünder Ibiza“ verwandeln würde – also einem Ort der Unterhaltung vor allem für junge Menschen.

Der gesamte Komplex würde auf etwa zweieinhalb Hektar entstehen. Allein das Ozeaneum hätte eine Fläche von 12 bis 15 000 Quadratmeter. Die geschätzten Nettokosten für den Bau betragen 150 Millionen Zloty. Als Standort werden die Gebiete der Uzdrowiskowa Straße angegeben. Der Bau würde drei Jahre dauern. Der Eintritt soll für jedermann erschwinglich sein. „Wir wollen einen Komplex für jeden Kunden, für jeden Geldbeutel – also nicht nur für die Reichen bauen“, versichert Marek Nowara.

Die Vertreter der Firma Global gaben auch Beispiele an. Im Angebot sind drei Kategorien: Standard, Priorität und VIP. Die Preise verändern sich zum Sommer und zum Rest des Jahres. Von Mitte Juni bis Mitte September kostet ein Standart-Ticket 45 Zloty, die mittlere Stufe 50 Zloty und ein VIP-Ticket 90 Zloty. Außerhalb der Saison sind 28,32 und 65 Zloty fällig.

Und wer bezahlt die Freizeitanlage? Global-Sprecher Nowara: „Die Baugebiete in Swinemünde sind sehr teuer. Daher auch unser Vorschlag, dass die Investition innerhalb der Zusammenarbeit der Firma Global mit der Stadt entstehen würde. Die Verwaltung ist daran interessiert.“

Radek Jagielski

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So stellen sich die Investoren den neuen Freizeitpark in Swinemünde vor.

Im polnischen Swinemünde soll ein großer Ferien- und Unterhaltungskomplex entstehen, der 350 Arbeitsplätze bringen soll. Geplant sind ein Ozeaneum, exotische Lagune mit Spa-Bereich und ein Wellness-Gesundheitszentrum. Kosten: 150 Millionen Zloty.

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