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Usedomer Wässering soll wieder eine Bühne bekommen

Usedom Usedomer Wässering soll wieder eine Bühne bekommen

Tourismusausschuss warb um Spenden für Sanierung des maroden Veranstaltungsplatzes / Gut 10 000 Euro wurden gesammelt

Usedom. Die Wässering vor dem Anklamer Tor liegt den Usedomern am Herzen. Das Parkgelände ist 1959 in freiwilliger Aufbauarbeit entstanden. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Pavillon mit einer Bühne gebaut, auf der Veranstaltungen stattfanden.

Die Anlage ist im vorigen Jahr mit Mitteln der Europäischen Union nochmal aufgewertet worden. Es gibt einen Spielplatz, Sitzgelegenheiten und so manch netten Hingucker. Der Teich ist von Schilf umrundet, die Rasenflächen werden vom Bauhof gepflegt. Nur die überdachte Bühne sieht hässlich aus. Als dieser Missstand vom Tourismusausschuss auf die Tagesordnung der Stadtvertretung gesetzt wurde, waren die Meinungen geteilt. Während die einen – vor allem aus Kostengründen – für den Abriss plädierten, waren andere bereit, nach einer Lösung zu suchen.

Wie die Ausschussvorsitzende Annelene Lühmann-Jesewski erzählt, haben Stefan Grundmann und Thomas Natzke zunächst ein Konzept erarbeitet und der Stadt samt Kostenvoranschlag vorgelegt. Wenn es Fördermittel gibt, könnte es klappen, waren die Befürworter zuversichtlich. Nur der Eigenanteil bereitete ihnen Bauchschmerzen. Die Finanzsituation der Stadt erlaubt keine Sonderausgaben. Es fehlten gut 10 000 Euro. Sollte das Projekt daran scheitern?

Das durfte nicht sein. Dr. Norbert Köhler, Stadtvertreter und ebenfalls im Tourismusausschuss engagiert, hat sich ans Telefon gehängt und potenziellen Sponsoren die Situation mündlich und schriftlich erklärt: „Wir könnten die alte Tradition wieder aufleben lassen. Dann werden hier kulturelle, für die Usedomer Bürgerschaft und Touristen anziehende und einwohnerverbindende Veranstaltungen stattfinden. Für die Finanzierung sind Fördermittel beantragt, der notwendige Eigenanteil der Stadt von 9300 Euro kann jedoch nur durch Spenden erbracht werden. Ich denke, dass dieses Projekt mit dazu beitragen wird, die dringend notwendige Attraktivität der Stadt und der Region zu fördern.“

Nach nur zwei Tagen hatte der Usedomer Hausarzt die Zusage über die volle Summe! Mittlerweile sind alle Unterlagen beim Fördermittelgeber eingereicht. Der Bescheid wird in diesen Tagen erwartet. „Das Konzept ist noch um eine Toilette und eine Mini-Küche erweitert worden“, ergänzt Bürgermeister Jochen Storrer.

Ingrid Nadler

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