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Usedomer kommen dem Hafen einen Schritt näher

Usedom Usedomer kommen dem Hafen einen Schritt näher

Stadtvertreter stimmen mit einer Gegenstimme für den landseitigen Bebauungsplan / Gegenwind kommt von Günther Jikeli (SPD)

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Um den Schwerlastverkehr aus der Peenestraße fernzuhalten, soll für die Hafensanierung eine zweite Straße gebaut werden.

Quelle: Hannes Ewert

Usedom. „Das war eine sehr wichtige Entscheidung“, sagt Bürgermeister Jochen Storrer und heftet die Beschlussvorlage zu den Akten. Ein paar Augenblicke zuvor kam er dem langjährigen Projekt, dem „Wasserwanderrastplatz“ am Usedomer Hafen, einen großen Schritt näher. Bis auf Günther Jikeli (SPD) stimmten alle Stadtvertreter für den Beschluss, dass der landseitige Bebauungsplan beschlossen wird. Auf dem Gelände sollen unter anderem ein Restaurant, die Anlegermole und eine Brücke nach Paske entstehen.

Zuvor lieferten sich SPD-Mann Jikeli und das Stadtoberhaupt eine lange Diskussion. „Die Arbeit der Verwaltung war nicht gut. Die Pläne waren nicht eindeutig. Deswegen bin ich nochmal Seite für Seite mit dem Bürgermeister durchgegangen“, sagt Jikeli. „In dem Plan wurden viele Dinge miteinander vermischt, die nicht zusammen gehören“, erklärt er. Seiner Ansicht nach haben die Gebiete nicht die nötige Baureife.

Offen ist noch, wie und wo die Bau- beziehungsweise Dauerstraße entlang führen soll, die später zum Hafen geht. Einig sind sich die Usedomer darüber, dass die Baufahrzeuge nicht durch die Peenestraße fahren können. Die Straße sei für Schwerlasttransporte nicht ausgelegt, an den Häuserwänden bilden sich bereits jetzt schon Risse. „Geplant ist eine Route von der Wieckstraße zum Hafen“, erklärt Storrer. Vor etwa einem halben Jahr wurden die Pläne im Rathaus ausgelegt. Insgesamt beansprucht diese Trasse eine Breite von neun Metern. „Die Fahrbahn ist aber schmaler“, erklärt Storrer.

„Unser Ziel sollte es sein, dass durch eine Zufahrt zum Hafen auch die Innenstadt belebt wird“, sagt Jikeli.

Am Hafen soll für 15 Millionen Euro ein Wasserwanderrastplatz entstehen. 190 000 Euro muss die Stadt auf den Tisch legen. „Wir machen das zum Großteil über Kredite“, so Storrer.

Von Hannes Ewert

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