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„Wir sind landesweit Spitze“

Karlshagen „Wir sind landesweit Spitze“

Karlshagen bilanziert gestiegene Besucherzahlen 2016 / Service und Qualität haben Vorrang

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Der Blickfang schlechthin. Auf dem Podest von links: die drei reizenden Damen Selina Schöne, Monika Lange und Katja Colli (von links).

Karlshagen. Mehr Gäste als im Vorjahr bei einer nahezu gleichen Verweildauer sowie ein Zuwachs bei Anreisen und Übernachtungen – das sind die nüchternen Fakten der erfolgreichen Jahresbilanz 2016. Grund genug für die Karlshagener Touristiker, gemeinsam mit rund 100 geladenen Gästen im Haus des Gastes eine große Party zu feiern. „Ein bisschen Spaß muss sein, aber bitte mit Schlager!“, war der Abend überschrieben: amüsant, unterhaltsam, abwechslungsreich.

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Karlshagen bilanziert gestiegene Besucherzahlen 2016 / Service und Qualität haben Vorrang

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Die nüchternen Zahlen vorweg: 76972 Übernachtungsgäste bis dato bedeuten für das moderne Ostseebad einen Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Urlauber blieben durchschnittlich 6,9 Tage (Vorjahr 7,0), so dass 534228 Übernachtungen gezählt wurden. Das bedeutet in dieser Kategorie eine Steigerung von 1,7 Prozent.

Sämtliche Monate außer August und April brachten gegenüber 2015 Zuwächse an Urlaubern. Daraus lässt sich unter anderem schlussfolgern, dass die Vor- und die Nachsaison in zunehmendem Maße stärker gefragt sind. Daraus ergibt sich auch die Strategie im Ort, nicht auf weitere Zuwächse im Sommer zu orientieren (die Grenzen sind technisch und infrastrukturell erreicht), sondern stärker auf andere Perioden zu schauen. Qualität und Gästezufriedenheit sollen freilich das ganze Jahr über gewährleistet werden.

Ein erfolgreiches Plus zeigt sich ebenfalls im Online-Auftritt. Am stärksten gefragt sind weiterhin die Webcams, Infos zum Campen und der Veranstaltungskalender. Die Zahl der gemeldeten Betten im Ort ist nahezu stabil und liegt aktuell bei 3657. Signifikant: Das „Dünencamp“ meldet 5,7 % mehr Gäste. Camping in Karlshagen boomt. Auf dieser Strecke wurden nahezu eine Million Euro netto erwirtschaftet.

Verwunderlich ist auch nicht, dass sich der Hafen wachsender Beliebtheit erfreut. Mit 5231 Gastliegern meldeten sich 2016 stolze 568 Boote mehr an als noch im Jahr zuvor.

Dass rund 15000 aller Feriengäste Kinder sind, macht das familienfreundliche Antlitz von Karlshagen deutlich. Nach 532 ausgewerteten Fragebögen fiel diesmal die Wahl auf Britta Götz und Frank Wolter vom „Haus Kieferneck“. Der Preis für die familien- und kinderfreundlichsten Gastgeber ist ein knallrotes Gummiboot, das mit Spielzeug gefüllt wurde.

Kurdirektorin Sylvia-Beate Jasmand verhehlte nicht ihren Stolz darauf, dass „ihre“ Kurverwaltung bereits zum vierten Mal in Folge mit dem bundeseinheitlichen Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde. Von insgesamt 38 zertifizierten Touristinformationen im Land MV hat keine andere – wie Karlshagen – 97 Prozent der möglichen Punkte erhalten. „Das heißt“, so Jasmand, „Wir sind die beste Touristinfo im ganzen Land.“ Ja sogar bundesweit liegt Karlshagen in der Spitzengruppe. Ihr Anliegen: Alle Touristiker im Ort sollten auch künftig an einem Strang ziehen, fair miteinander umgehen und konstruktiv kommunizieren.

Der Rest des Abends waren Schlager und Tanz, Geselligkeit und gute Stimmung. Karlshagens Standing ist genauso überzeugend wie seine Perspektive – mittel- und langfristig.

Heute Personalgespräche im Rathaus Wolgast

Nachrücker für Jürgen Schönwandt und Gabriele Rothbart gesucht: Während der bisherige Chef der zentralen Dienste nächstes Jahr in den Ruhestand geht, wechselt die bisher für Bau und öffentliche Ordnung und Sicherheit zuständige Frau in die sogenannte Stabsstelle, direkt beim Bürgermeister. Für die Nachfolge hatten sich im Rathaus insgesamt 13 Bewerber aus anderen Verwaltungen gemeldet, fünf davon sind heute zu jeweils 45-minütigen Vorstellungsgesprächen eingeladen. Ein Gremium von 14 Leuten – darunter der Bürgermeister, die Fraktionsvorsitzenden, der Amtsvorsteher und die Gleichstellungsbeauftragte – wollen sich ein Bild von den favorisierten Kandidaten machen. Die Entscheidung liegt beim Verwaltungschef Stefan Weigler, laut Kommunalgesetzgebung muss jedoch der Hauptausschuss sein Einvernehmen erteilen. Wer am Ende den Zuschlag erhält, soll möglichst noch vor Weihnachten die Entscheidung erfahren. Beide Nachrücker werden künftig auch die Funktion als 1. bzw. 2. Stellvertreter des Bürgermeisters von Wolgast wahrzunehmen haben.

Der Bereich Kultur, Schule, Soziales, Jugend und Tourismus wird mit dem bevorstehenden Ruhestand von Gisela Kretschmer aufgelöst, die Themen anderen Stellen innerhalb der Verwaltung zugeordnet.

St. Adler Steffen Adler

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Im Reisebüro Eberhardt in Barth berät Kathrin Schwarz (links) Kundin Jutta Sültmann für das richtige Kurangebot. FOTO: ANN-CHRISTIN SCHNEIDER

Durchschnittsalter der Urlauber liegt laut Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst bei 55,6 Jahren

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