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Usedom „Wir warten auf die Baugenehmigung“
Vorpommern Usedom „Wir warten auf die Baugenehmigung“
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02:20 04.01.2018
Die Ansicht des Wohn- und Geschäftshauses nach der Sanierung von der Langen Straße aus gesehen.

Steinmetzmeister Toralf Lada aus Wolgast will lieber heute als morgen loslegen. Mit der geplanten Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses in der Langen Straße 10, da ist sich der 45-Jährige sicher, wagen sich er und seine Frau Cornelia an ein ambitioniertes Vorhaben. Etwa zwei Millionen Euro seien inklusive Kaufpreis als Kosten veranschlagt. „Wir warten momentan auf die Baugenehmigung und wollen dann im März mit den Arbeiten beginnen. Die Firmen sind darauf eingestellt“, sagt der Bauherr.

Toralf Lada aus Wolgast möchte im März mit der Sanierung des Hauses Lange Straße 10 starten

Umfangreiche Arbeiten seien an dem markanten Eckhaus geplant, in dem sich früher ein Eisenwarenhandel und zuletzt ein Schuhgeschäft befand. „Fenster, Putz, der kleine Eckturm und das Dach des Haupthauses an der Langen Straße werden ebenso erneuert wie der westliche Gebäudegiebel, der komplett Schrott und instabil ist“, erklärt Toralf Lada. Die rückwärtigen Anbauten in Richtung Kirchplatz würden abgerissen und durch Neubauten ersetzt, die optisch den Vorgängern angepasst würden.

„Nach der Fertigstellung wird das Objekt fast wie vorher aussehen“, versichert der Wolgaster. Dies betreffe auch die Fassadengestaltung und das Farbkonzept. Vom Kirchplatz her werde unterdessen eine Durchfahrt angelegt, durch welche die Bewohner später mit dem Auto zum Innenhof gelangen, wo auch die nötigen Parkplätze angeordnet werden. Die insgesamt neun bis zehn Wohnungen sollen sich später teils über den Stellplätzen, teils im Haupthaus an der Langen Straße befinden. Ein Fahrstuhl bringt die Bewohner in die erste Etage und zu den Wohnungen im Dachgeschoss.

„Nachfragen nach Wohnraum haben wir schon reichlich“, berichtet Toralf Lada. Hingegen gebe es für den großen Geschäftsraum in Richtung Lange Straße bisher noch keinen Bewerber. Etwas ungünstig gestalte sich die Eingangssituation. Der große Gewölbekeller, der unter anderem die Haustechnik aufnehmen werde, beginne unmittelbar unter der Eingangstreppe, so dass der Hauszugang nicht abgesenkt werden könne. Nun werde überlegt, ob auf dem Grundstück eine Rampe angelegt werden kann, um etwa älteren Bewohnern den Zugang zu erleichtern.

Toralf Lada hat sich laut eigener Aussage schon vor längerer Zeit in das weit über 100 Jahre alte Eckhaus verliebt. „Vor etwa anderthalb Jahren, als wir am Markt im Musikcafé saßen, habe ich dann meine Frau gefragt, ob wir das Haus nicht sanieren wollen“, erzählt der Handwerker. Die Vorbereitungen laufen seit nunmehr einem Jahr und in dieser Zeit sei auch schon einiges an Geld in das Vorhaben geflossen.

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