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Zehn Bewerber für Tunnel-Ausschreibung

Swinemünde Zehn Bewerber für Tunnel-Ausschreibung

Europaweit haben sich Firmen beworben, die Funktion, Nutzen und Aufwand eines Swine-Tunnels analysieren sollen.

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Eine Ausschreibung soll analysieren, welchen Nutzen ein Tunnel unter der Swine hat. Noch fahren fähren über das Wasser.

Quelle: Fotos: Radek Jagielski

Swinemünde. Bei einer europaweiten Ausschreibung für die Erarbeitung eines Funktions-Nutzungskonzept, das die Kosten für einen Tunnelbau zwischen den Inseln Wollin und Usedom in Swinemünde analysiert, wurden jetzt zehn Angebote eingereicht. Dies ist erforderlich, um konkrete Vorstellungen über „Design und Aufbau“ zu gewinnen. Die Zusage der Ausschreibung wird nach der Überprüfung aller Angebote bekannt gegeben.

Ausschreibungsbeginn war Anfang Juli, das Ende am vergangenen Freitag. Unter den Unternehmen, die sich an der Ausschreibung beteiligt haben, sind Firmen aus Danzig, Krakau, Warschau, Deutschland, Mailand und London.

Die Höhe der Angebote variiert zwischen 1,7 Millionen bis zu mehr als 10 Millionen Zloty brutto. Den höchsten Preis hat ein Konsortium deutscher Unternehmen aus Greifswald und Hamburg abgegeben.

Weniger als zwei Millionen Zloty haben Unternehmen aus Danzig, Krakau und Mailand vorgeschlagen. Der Auftraggeber — die Stadt Swinemünde — hat für die Ausführung des Auftrags rund 5,5 Millionen Zloty geplant. 85 Prozent dieser Summe sollen aus EU-Mitteln kommen.

„Nach der Prüfung der Angebote unter der formaljuristischen Sicht, wird der Gewinner der Ausschreibung bekannt gegeben“, sagt Robert Karelus, Sprecher des Präsidenten von Swinemünde. „Wir hoffen, dass es keine Abberufung geben wird und die Stadt einen Vertrag mit dem Auftragnehmer unterzeichnen kann“, sagt er.

Der künftige Auftragnehmer erhält nach zum Zuschlag zwölf Monate Zeit, seine Arbeit abzuliefern. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erstellung eines Funktions-Nutzungskonzept. Vor- und Nachteile, sowie Aufwand und Nutzen sollen analysiert werden. Es geht auch um die Ausführung von geologischen Arbeiten und die Vorbereitung einer hydrogeologischen Dokumentation sowie die Bearbeitung von einem Raum- und Programmbezogenem Konzept.

Der Auftragnehmer des Funktions-Nutzungsprogramms soll auch die Kosten für den Tunnelbau einschätzen.

Laut den neuesten Schätzungen belaufen sich die Investitionskosten auf 630 Millionen Zloty Netto. Swinemünde hat ihren eigenen Anteil in Höhe von 120 Millionen Zloty erklärt, soweit sie Steuereinnahmen von der Gesellschaft Polskie LNG erhalten, die das Gasterminal im Stadtteil Warszów baut.

 



Radek Jagielski

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