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Zwei Bewerber für Stagnießer Hafen

Stagnieß Zwei Bewerber für Stagnießer Hafen

Die Gemeinde Ückeritz hat die Bewirtschaftung des Wasserwanderrastplatzes neu ausgeschrieben

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Die Bewirtschaftung des 2013 sanierten und erweiterten Stagnießer Hafens hat die Gemeinde neu ausgeschrieben.

Quelle: Foto: Angelika Gutsche

Stagnieß. Die Gemeinde Ückeritz sucht einen neuen Betreiber für den Wasserwanderrastplatz im Stagnießer Hafen. 2013 war das Areal mit Fördermitteln saniert und das Hafenbecken erweitert worden. Zum Jahresende hat die Gemeinde den Pachtvertrag mit der Wasserlinie GmbH gekündigt.

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Die Gemeinde Ückeritz hat die Bewirtschaftung des Wasserwanderrastplatzes neu ausgeschrieben

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Doch im Rahmen der Ausschreibung bewirbt auch diese sich um die Fortsetzung des Pachtvertrages. „Wir hoffen, dass die Gemeinde die Zusammenarbeit mit uns fortsetzt“, sagt im Auftrag des Geschäftsführers Christian Jäger der Technische Leiter, Michael Stadtländer. Bislang sei der Vertrag jährlich um ein weiteres Jahr verlängert worden, in der mit der Neuausschreibung verbundenen Pacht auf sechs Jahre sieht die Wasserlinie etwas Positives: „Das würde auch für uns mehr Planungssicherheit bedeuten“, sagt Stadtländer.

Einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern sieht er darin, dass die Wasserlinie auch die Anlegestellen im Ückeritzer Sportboothafen sowie die Stege in Neppermin und Balm bewirtschaftet, und der Stagnießer Hafen somit regional gut vernetzt sei.

Mit dem Yachtclub Usedom bewirbt sich außerdem ein gemeinnütziger Verein um die Bewirtschaftung der 44 Gastliegeplätze samt angrenzendem Hafengelände sowie Hafenmeisterbüro und Sanitäranlagen. Die meisten Mitglieder haben ihre Boote im angrenzenden Hafen mit 58 Dauerliegeplätzen. Ihr Motiv ist klar: „Wir sind zum einen unzufrieden, weil wir kein Vereinsgelände haben. Die Gemeinde hat zwar in diesem Sinne einen Antrag auf Entkommunalisierung einer Fläche südöstlich der Liegestelle des MS Astor gestellt, noch steht uns diese Fläche allerdings nicht zur Verfügung“, sagt Vereinsvorsitzender Lutz Bremerkamp. Zum anderen würden die Vereinsmitglieder einschätzen, dass es Reserven bei der bislang praktizierten Bewirtschaftung gibt. „Der Hafenmeister war kaum vor Ort, und die Sanitäranlagen waren häufig nicht sauber.“

Der rund 50 Mitglieder starke Verein ist zuversichtlich, dass der Wasserwanderrastplatz unter seiner Regie ein besseres Bild abgibt. Bereits in der Vergangenheit haben die Insulaner im Stagnießer Hafen unter dem Slogan „Für Ückeritz – mit Ückeritz“ für Veranstaltungen gesorgt. Diese sind auch Bestandteil des Ende November 2016 in der Gemeindevertretung vorgestellten Konzeptes – ansegeln, absegeln und ein Fischerfest. „Außerdem würden wir mindestens einen Hafenmeister einstellen, um abzusichern, dass das Büro ausreichend besetzt und ein Hafenmeister erreichbar ist“, sagt Bremerkamp.

Die Pflege des Hafengeländes und des Wasserwanderrastplatzes, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen, die technische Aufrüstung der Informationsangebote, eine stärkere Vernetzung mit anderen Häfen und anderes sind ebenfalls Bestandteil des Konzeptes.

Das As im Ärmel des Vereins sei in dieser Hinsicht sein Stellvertreter Markus Trompka, der Erfahrungen aus der Betreibung des Wasserwanderrastplatzes in Anklam mitbringt. „Mit seinem Knowhow können wir es schaffen, dass der Stagnießer Hafen künftig besser beworben wird und die Bootsbesitzer diesen bewusster ansteuern als bisher. Dass der Hafen für die Wassersportler nicht mal eben so am Weg liegt, ist sein größtes Manko. Sein Vorteil ist es allerdings, dass nur er und der Zinnowitzer Hafen mit gut zwei Meter Tiefe tatsächlich größere Boote aufnehmen können“, so Bremerkamp, der keinen Hehl daraus macht, dass ein großer Teil der Arbeit ehrenamtlich geleistet werden soll.

Am 17. Januar endet die Ausschreibungsfrist. Wie der amtierende Bürgermeister Franz Wöllner sagt, strebe die Gemeindevertretung ein längerfristiges Konzept an. „Dabei ist uns bewusst, dass es schwierig wird, kostendeckend im Hafen zu arbeiten.“

Termin: 17. Januar

Die Betreibung des Wasserwanderrastplatzes soll rückwirkend am 1. Januar 2017 beginnen und auf sechs Jahre begrenzt werden.

Angebote können bis zum 17. Januar im Amt Usedom Süd am Usedomer Marktplatz 7 eingereicht werden.

Pachtobjekt ist der Wasserwanderrastplatz – eingeweiht nach der mit Fördermitteln erfolgten Sanierung und Erweiterung am 13. Juni 2013.

Letzter Pächter war die Wasserlinie GmbH, die sich ebenfalls beworben hat und auch den Hafen Neppermin bewirtschaftet.

Neu im Vertrag sind konkrete Forderungen zu Liegegebühren für Gäste im Stagnießer Hafen.

Angelika Gutsche

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