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Wissenschaftler sollen Botschafter der Uni sein

Greifswald Wissenschaftler sollen Botschafter der Uni sein

Hochschule will über englischsprachige Lehre und bessere Werbung mehr ausländische Studenten anziehen

Greifswald. Die Ernst-Moritz- Arndt-Universität setzt bis 2020 Schwerpunkte in der Internationalisierung. Dabei spielen englischsprachige Lehrveranstaltungen, eine englischsprachige Internetpräsenz als Tor zur Hochschule eine wichtige Rolle. Alle Formulare soll es künftig auch in dieser Weltsprache geben.

Damit will Greifswald Studenten aus aller Welt anziehen. Laut einem Strategie- und Maßnahmepapier ist eine generelle Umstellung auf englischsprachige Lehre am ehesten in den Natur- und Lebenswissenschaften sinnvoll. Dabei sei die Nachfrage aus dem Ausland in den Masterstudiengängen generell höher, heißt es. Ganz konkret sieht die Hochschulleitung die Prüfung folgender Maßnahmen vor: Umstellung ausgewählter Studiengänge in der Biologie auf Englisch, ein internationales/binationales Studienprogramm in den Geistes- und Kulturwissenschaften, englischsprachige Pflichtveranstaltungen in dafür naheliegenden Studiengängen und Ausbau von Winter- und Sommerschulen. „Es gibt schon hoffnungsvolle Ansätze“, sagte Prorektor Micha Werner bei der Vorstellung des Papiers im Senat. Dazu gehöre der „Ostseemaster“, ein Studiengang der an der Philosophischen Fakultät vorbereitet wird. Er soll die vorhandene Expertise der Institute, die sich mit dem Ostseeraum befassen, in einem Studiengang bündeln. Werner regte die Einsetzung von Internationalisierungsbeauftragten an den Fakultäten an. Diese könnten einen Beirat bilden.

Die aktuell fünf Forschungsschwerpunkte „werden als ,Internationalisierungskerne‘ begriffen“, heißt es im Strategie- und Maßnahmepapier. „Mit ihren Forschungsschwerpunkten unterstreicht die Universität Greifswald im internationalen Wettbewerb um Studierende und Wissenschaftler/innen ihre Stärken und betont zugleich ihren Status als Forschungsuniversität.“ Diese Schwerpunkte sind Proteomics und Proteintechnologie in der Infektionsbiologie, Umweltmikrobiologie und Biotechnologie, Community Medicine und Individualisierte Medizin, Plasmaphysik und Kulturen des Ostseeraumes sowie Enviromental Change — Responses and Adaption (Umweltveränderungen — Antworten und Anpassung). Der Forschungsschwerpunkt Kulturen des Ostseeraums definiere durch „seine Thematik unmittelbar die Zielregion für eine intensivierte Internationalisierung, die sich aus der geographischen Lage der Universität Greifswald und ihrer Geschichte ergibt“.

Von Eckhard Oberdörfer

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