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Wlan und Kino auf der Wunschliste

Trassenheide Wlan und Kino auf der Wunschliste

Mit der OZ am Trassenheider Strand: Kurdirektorin plaudert in der Sprechstunde mit vielen Stammurlaubern

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Kurdirektorin Teresa Dieske am Strand-Hauptzugang im Gespräch mit den Urlaubern. Fotos (3): Henrik Nitzsche

Trassenheide. Wenn Dörk Brauns aus Köthen auf Usedom Urlaub macht, dann braucht er den Strand, das Meer, das Fischbrötchen und die „Ohrwürmer“. Ja, ohne die Band „Ohrwurm“

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Mit der OZ am Trassenheider Strand: Kurdirektorin plaudert in der Sprechstunde mit vielen Stammurlaubern

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OZ-Strandtreff

geht es nicht. Und auch nicht ohne Trassenheide, denn dahin zieht es den 43-Jährigen aus Sachsen-Anhalt mit Frau und den drei Töchtern seit neun Jahren. „Hier ist es superschön“, sagt Dörk Brauns und zaubert Kurdirektorin Teresa Dieske ein Lächeln ins Gesicht.

Mit dem Kompliment für das familienfreundliche Ostseebad im Inselnorden steht er nicht allein da. „Wir sind seit zwölf Jahren hier. Das Wasser zieht uns einfach nach Usedom“, erzählt Ines Ortlepp aus Gotha. Sie nutzt den OZ-Strandtreff und die Sprechstunde mit Kurdirektorin Teresa Dieske schon für ihre weitere Lebensplanung. „In sechs bis sieben Jahren wollen wir uns hier für immer ansiedeln und eine Wohnung mieten. Haben Sie eine Idee“, so die 49-Jährige, deren Mann noch bei der Polizei ist. „Machen Sie ruhig für die Wohnungsanfrage ein Schreiben an den Bürgermeister fertig“, rät ihr die Kurdirektorin, auf die jetzt der neunjährige Valentin zustürmt, weil er auf dem Tisch den Plüschfiete – das Trassenheider Maskottchen – entdeckt hat. Seit sieben Jahren fährt er mit seinen Eltern ins Ostseebad. Er findet es hier ruhiger als beispielsweise in Zinnowitz. Außerdem habe er hier eine Freundin. Mit Papa hat er beim Sandburgen-Wettbewerb den zweiten Platz belegt. Papa, das ist Rico Pietsch aus Lugau bei Chemnitz, der sich als Trassenheide-Fan outet. Er wünscht sich besseres W-Lan im Ort und vor allem am Strand. „Daran arbeiten wir“, verspricht die Kurdirektorin. Die Telekom habe bislang nicht die erforderliche Bandbreite zur Verfügung gestellt. „Für 2017 haben wir aber ein Projekt zu laufen“, so Teresa Dieske, die weitere Details noch nicht verrät.

Auf ihrer Wunschliste der Urlauber hat sie einen weiteren Punkt notiert, nachdem Gabriele Wagner aus Berlin den Strandtreff verlässt. „Ich vermisse das alte, olle Ding“, sagt die Hauptstädterin und meint damit das einstige Blechkino im Wald, das 2012 abgerissen wurde. „Hier wurden immer die alten Filme gezeigt mit Louis de Funès.“ Den französischen Komiker kann die Kurdirektorin zwar nicht auf die Leinwand bringen, dafür aber das Thema noch einmal mit dem Bürgermeister besprechen, wie sie der Hauptstädterin verspricht. Denn Jahr für Jahr tauche das fehlende Kino bei Umfragen als Mangel in der Infrastruktur auf. Keineswegs mangelhaft findet Gabriele Wagner die Sauberkeit am Strand und auf den öffentlichen Toiletten. „Das ist top“, lobt sie und verabschiedet sich mit den Worten: „Ich komme schon seit über 20 Jahren hierher.“ Wieder ein Stammgast, was die Kurdirektorin besonders freut. Im vergangenen Jahr wurden im Ostseebad insgesamt 449 000 Übernachtungen und 67100 Anreisen gezählt. In diese Statistik fällt auch Stammgast Reiner Weißenborn. Der Gothaer wünscht sie mehr akustische Aktivitäten vom Hauptrettungsturm. „Wenn ich hier unten liege, könnte man mehr informative Durchsagen vom Rettungsturm machen. Etwa die Wasser- und Lufttemperatur durchsagen, vielleicht die Urlauber nach der Besetzung des Turmes auch begrüßen.“ Das tat Teresa Dieske gestern persönlich bei der OZ-Sprechstunde.

Immer dienstags 13 Uhr am Hauptstrand

Den ersten beiden OZ-Kurdirektoren-Sprechstunden in Karlshagen und Trassenheide folgen bis Anfang September acht weitere Strandtreffs der Tourismuschefs und der OSTSEE-ZEITUNG in Zinnowitz, Zempin, Koserow, Loddin, Ückeritz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Die nächste Sprechstunde gibt es am 19. Juli um 13 Uhr in Zinnowitz.

Angekündigt durch die OZ und den Strandfunk, stellen sich die Kurdirektoren rund eine Stunde den Fragen der Strandgäste und nehmen deren Anregungen entgegen. Es geht um alle den Tourismus betreffende Fragen.

Henrik Nitzsche

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