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Usedom Wo der Fährmann einst seine Vorräte lagerte
Vorpommern Usedom Wo der Fährmann einst seine Vorräte lagerte
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17:14 16.03.2016
Archäologe Dr. Jörg Ansorge an der Treppe, die in den Keller des früheren Fährhauses führte. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Die archäologische Begleitung des Neuausbaus der Fährstraße auf der Wolgaster Schlossinsel (Landkreis Vorpommern-Greifswald) bleibt ergiebig. In dieser Woche legte Archäologe Dr. Jörg Ansorge vor dem Wohnhaus Fährstraße 20 einen 2,40 mal 2,20 Meter großen Keller frei, der zum einstigen, um 1560 errichteten Wolgaster Fährhaus gehörte.

„Der Keller wurde, als das Fährhaus schon einige Zeit lang stand, im 17. Jahrhundert nachträglich angelegt“, so Ansorge. „Hierfür wurden in Lehm gesetzte Ziegel im Klosterformat verwendet. Mehrere der Steine weisen Mörtelspuren auf. Vermutlich stammten sie aus einem Abbruchhaus und wurden beim Bau des Kellers wiederverwendet.“

Auch die Fundamente des in herzoglicher Zeit errichteten, etwa 30 Meter langen Fährhauses tauchten abschnittweise im Zuge der aktuellen Tiefbauarbeiten auf. Ausgehend von der Lage der aus aus einem Mischmauerwerk von Ziegeln und Feldsteinen bestehenden Gebäudegründung konnte der Fachmann nachweisen, dass sich der Eingang zum jetzt entdeckten Keller innerhalb des Gebäudes befand. „Die Stufen“, so hat Ansorge festgestellt, „sind sehr gut belaufen und abgenutzt.“ Der Keller sei demnach mehrere Jahrzehnte hindurch genutzt worden.

Von Schröter, Tom

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