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Usedom Wolgast: Markt-Betreiber wollen Zufahrt Chausseestraße erhalten
Vorpommern Usedom Wolgast: Markt-Betreiber wollen Zufahrt Chausseestraße erhalten
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00:00 05.05.2017

Die geplante Neuordnung der Einkaufsmeile an der Wolgaster Chausseestraße zu einem Nahversorgungsbereich moderner Prägung nimmt allmählich Konturen an. Am Mittwochabend stellte der Freudenberger Stadtplaner Rainer Hoffmann im Auftrag der Planungsgemeinschaft den Stadtvertretern die Details des Bebauungsplans „Sondergebiet Einzelhandel südlich der Chausseestraße zwischen Feld- und Saarstraße“ vor. Wie berichtet, sieht das Konzept, anstelle der vorhandenen, teilweise recht kleingliedrigen Geschäftsstruktur, in Zukunft nur noch zwei große Verkaufseinheiten sowie die Anordnung von Pkw-Stellflächen vor (siehe Karte).

Zwei Eigentümer teilen sich das insgesamt 2,42 Hektar große Areal, auf dem sich zu früherer Zeit zwei Eisengießereien befanden. Auf dem zur Saarstraße gerichteten Bereich, der der bayerischen Superbia UG gehört, soll ein neuer Lebensmittel-Discounter der Kette Lidl gebaut werden. „Wir versuchen, noch in diesem Jahr die Baugenehmigung für den Markt zu bekommen. Dann soll das Vorhaben 2018 umgesetzt werden“, verkündete Harry Heller von der federführenden Stolz Holding GmbH. Gemäß einer früheren Information läuft der Mietvertrag von Lidl für den bestehenden Markt Ende 2018 aus. Der neue Discounter fällt mit 1500 Quadratmeter Verkaufsfläche größer aus als das jetzige Objekt. Im Interesse des Lärmschutzes für Anlieger sollen die Lieferzeiten für Waren von 6 Uhr morgens bis zur Marktschließung begrenzt und Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden.

Wie das gesamte Gelände künftig verkehrstechnisch erschlossen wird, steht unterdessen noch nicht genau fest. Die Planung, die Hoffmann präsentierte, sieht – außer zwei Verkehrsanbindungen von der Saar- und der Feldstraße – auch eine Zufahrt direkt von der Chausseestraße vor. Derzeit besteht dort eine Zufahrt, die behördlicherseits geduldet wird. „Die Eigentümer der Fläche wünschen, dass diese Einfahrt erhalten bleibt. Im Zuge des B-Plan-Verfahrens sollen sich das Kreisstraßenverkehrsamt und das Straßenbauamt Neustrelitz dazu positionieren“, erklärte der Planer, der sich ziemlich sicher ist, dass es in dieser Frage einigen Diskussionsbedarf gibt.

Der zweite, an die Feldstraße angrenzende Teil des B-Plan-Gebietes ist Eigentum der Schaefer Invest GmbH mit Sitz in Heilbronn. Langfristig ist auch hier lediglich noch eine große Markteinheit vorgesehen, in der sich nach gegenwärtigen Vorstellungen unter anderem der Bekleidungsanbieter Takko, die Drogeriekette Rossmann und eine Filiale der Lebensmittelkette Rewe einmieten sollen. Die Gesamtverkaufsfläche soll etwa 3400 Quadratmeter betragen, wobei allein auf den Rewe-Markt 1800 Quadratmeter entfallen. Die Umsetzung der Planung, so war zu erfahren, könne hier nur etappenweise erfolgen, da es zum Teil langfristige Mietverträge mit aktuellen Nutzern gebe.

Laut Planer Hoffmann wurde parallel zur Bauleitplanung eine Analyse in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, ob sich der neugeordnete Nahversorgungsbereich an der Chausseestraße mit dem nur etwa 300 Meter entfernten zentralen Versorgungsbereich im Stadtzentrum verträgt. „Die Analyse ist zwar noch nicht fertig, aber ein vorliegender Zwischenbericht lässt den Schluss zu, dass wir das Ganze in verträglicher Weise abwickeln können“, so Hoffmann.

Tom Schröter

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