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Usedom Wolgast bereitet Konferenz zu Integration vor
Vorpommern Usedom Wolgast bereitet Konferenz zu Integration vor
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00:00 15.09.2016

Die Arbeitsgruppe, die sich mit der Vorbereitung einer großen Konferenz Ende Oktober in Wolgast zur Integration von Flüchtlingen befasst, hat nun ein weiteres Mal getagt. Am 26. Oktober soll diese Beratung unter dem Motto „Aus zusammen arbeiten wird Zusammenarbeit“ rund 70 Ehrenamtler, Vertreter von Behörden, von Vereinen und Verbänden zusammenführen, die sich der Aufgabe widmen, Flüchtlinge in das Leben und den Alltag ihrer Gastgeberregion zu integrieren. Die Konferenz ist auf die Region Wolgast/Insel Usedom begrenzt (OZ berichtete). Ab 9 Uhr wird es nach der Begrüßung durch den Wolgaster Bürgermeister als Gastgeber thematische Einstimmungen durch Vertreter des Landkreises Vorpommern-Greifswald gehen. Außerdem werden ehrenamtliche Helfer sowie Mitarbeiter unter anderem des Jobcenters, des Sozialamtes oder der Ausländerbehörde aus ihrer Sicht in die Thematik hineinführen.

Der Nachmittag ist dann der Arbeit in drei Arbeitsgruppen vorbehalten. Sie behandeln die Möglichkeiten einer engeren und effektiveren Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Behörden, die Arbeit der Ehrenamtler und deren bessere Vernetzung untereinander sowie die Ausrüstung aller mit der Flüchtlingsintegration befassten Helfer mit dem notwendigen theoretischen Wissen und praktischen Erfahrungen.

Die Vorbereitungsgruppe beschäftigte sich neben der Tagesordnung der Konferenz auch mit der Herstellung eines Flyers oder Faltblattes, das jeder der Teilnehmer zusammen mit der Einladung erhalten soll.

Zugleich stellte einer der Initiatoren, Sven Hüttemann, den Entwurf eines „Integrations-Begleitheftes“ vor, das den Betroffenen zahlreiche Hinweise für den Weg durch die Behörden, aber auch für die Bewältigung des Alltags an die Hand geben soll.

Diskutiert wurde die Möglichkeit, während der Konferenz auch verdiente Ehrenamtler auszuzeichnen. Man einigte sich aber darauf, einen solchen Inhalt einer gesonderten Veranstaltung vorzubehalten, die möglichst noch in diesem Jahr stattfinden soll. Ein entsprechender Vorschlag soll nun an die Leitung der Kreisverwaltung in Greifswald herangetragen werden. Dietrich Butenschön

OZ

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