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Usedom Wolgaster Klinik beschäftigt nochmals den Landtag
Vorpommern Usedom Wolgaster Klinik beschäftigt nochmals den Landtag
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00:00 21.04.2016

Verhaltene Freude bei den Initiatoren und Sympathisanten der Volksinitiative zum Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast mit allen seinen Stationen: Nach Überprüfung der von ihnen gesammelten und an die Landtagspräsidentin übergebenen 19096 Unterschriften (die OZ berichtete) ist jetzt offenbar klar, dass sich das Plenum im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und der Sozialausschuss des Parlamentes in einer Anhörung noch einmal mit der Schließung von Klinik-Stationen, die von der Initiative heftig kritisiert wird, beschäftigen müssen.

Die Bürgerinitiative (BI) hatte für den Erhalt des Krankenhauses im Januar eine Unterschriftenaktion gestartet, die von weit mehr als den erforderlichen 15000 Menschen unterzeichnet worden ist. Bis dahin waren, so Walter Klingner von der BI , „alle Versuche, diese Entscheidungen zur Schließung von Pädiatrie und Geburtshilfe/Frauenheilkunde rückgängig zu machen, an der Ignoranz der Politik“, vor allem in Schwerin, gescheitert. Auch die Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses beharre laut BI auf ihrer vorgefassten Meinung, ergänzte Klingner. Seine Mitstreiterin Dr. Brigitte Würfel verwies in dem Zusammenhang des weiteren darauf, dass eine bereits im Sommer 2015 eingebrachte Petition „bis heute noch nicht beantwortet“ sei.

Gestern bestätigte eine Mitarbeiterin der Schweriner Landeswahlleitung, dass die Überprüfung der Unterschriften zur Volksinitiative abgeschlossen und das Ergebnis an die Initiatoren und die Landtagspräsidentin weitergeleitet worden sei. An Letzterer liege es nun, dafür zu sorgen, dass der Landtag sich schnellstmöglich mit der Initiative befasst. Laut Torsten Koplin von der Linksfraktion des Landtages soll dies noch in dieser Woche geschehen. Dafür werde seine Fraktion einen anderen Antrag auf Juni verschieben. sta

OZ

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