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Usedom Petri-Kirche erstrahlt in neuem Glanz
Vorpommern Usedom Petri-Kirche erstrahlt in neuem Glanz
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11:37 30.11.2018
Rob Köhnke gehörte zu den fleißigen Helfern, die beim Putzen in der Wolgaster Petri-Kirche mit anpackten. Quelle: Stefan Brümmer
Wolgast

Wer St.-Petri in diesen Tagen betritt, wird staunen. Die Rüstungen im Innenraum sind verschwunden. Und das Ergebnis der Farb- und Sanierungsarbeiten im nördlichen Seiten- und Mittelschiff kann sich sehen lassen. Die bislang etwas schmutzig-grau wirkenden Wände und Gewölbe des Innenraums gehören der Vergangenheit an. Sie wurden gereinigt, saniert, neu verfugt, mit einem leichten Putz versehen und mit Kalkfarbe im Originalfarbton angestrichen. „Besonders schön ist unser Chorumgang geworden“, sagt Ulrich Kober vom Kirchenbüro und freut sich. Die Decke ist mit alten Heiligenbildern, Wappen und Zunftwappen (Anfang 15. Jh.) versehen, die nun – nach der Sanierung – besonders eindrucksvoll zum Tragen kommt. Auch das große Kreuz mit dem Kruzifix wurde gereinigt und mit einem frischen Farbton versehen, was der Stiftung „Kunst und Kulturgut St. Petri“ zu verdanken ist. Darüber hinaus hat sich zum wiederholten Male der Wolgaster Förderverein St. Petri finanziell eingebracht. Die Altarfenster konnten dank ihrer Förderung repariert, gereinigt und neu gestrichen werden.

Doch fix und fertig ist die Sanierung noch nicht. Das hintere Joch im Bereich der Orgel muss noch saniert werden, auch der Turmbereich gleich hinter dem Eingang ist noch – wie auch die nördlichen Kapellen – im alten Zustand. Pastor Sebastian Gabriel hofft, „dass wir 2019 dann einmal durch sind.“ Aber das ist für den Kirchenmann zurzeit kein Problem. Seine Sorge ist, dass sich bis zum 8. Dezember, wenn das erste weihnachtliche Bläser- und Chorkonzert stattfindet, der Innenraum auch tatsächlich besucherfreundlich zeigt. Nach dem Abbau der Rüstungen ist nämlich eines ganz besonders sichtbar: Staub!

Aus diesem Grund hatte der Pastor um freiwillige Helfer geworben, die am Mittwoch Hand anlegen sollten, um diesen Schönheitsfehler zu beseitigen. Und sein Bitten blieb nicht ungehört. Etwa 15 Freiwillige bildeten eine wirksame Putzkolonne, die insbesondere das Kirchengestühl vom Staub der Baumaßnahme befreite. „Ich freue mich, dass unsere Kirche nun wieder schön aussieht, da möchte ich auch meinen Teil dazu beitragen“, sagte Helferin Jutta Lerch aus Wolgast. Und Rob Köhncke, dessen beiden Kinder im Posaunenchor bei Kantorin Maria Uhle musizieren, sagte, dass er es gerne mache. „Wenn man kann, sollte man immer helfen, zumal jede Hand gefragt ist.

Pastor Sebastian Gabriel hatte dann noch eine News zu verkünden. Für regelmäßige Besucher von Konzerten eine durchaus wichtige: „Das Gestühl wird demnächst eine Bankauflagenheizung bekommen“, sagte Gabriel. Mit Hilfe vom Land werde für 17500 Euro diese Alternative für eine Heizung geschaffen. Zu verdanken ist diese Neuerung wohl auch Wirtschaftsminister Harry Glawe, der im Februar 2017 während der Podiumsdiskussion zum Wolgaster Krankenhaus in St. Petri mächtig gefroren haben muss. Gabriels Bitte an den CDU-Politiker, ob er nicht helfen könne, diesen Zustand ein wenig abzumildern, blieb bei Glawe offensichtlich nicht ungehört.

Stefan Brümmer

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