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Usedom Wolgaster Unternehmen beweist Herz für Kinder
Vorpommern Usedom Wolgaster Unternehmen beweist Herz für Kinder
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00:00 01.12.2016

Über ein großzügiges Geschenk zum zehnjährigen Jubiläum der Einrichtung können sich die Bewohner und Erzieher des Kinderdorfhauses „Nordlicht“ in Wolgast freuen. Gestern wurde ihnen von Melanie Rocksien-Riad, Geschäftsführerin und Inhaberin des Möbelmarktes (MMZ) Zinnowitz in Wolgast, offiziell eine neue moderne Küche und mehrere Schränke im Gesamtwert von etwa 14000 Euro übergeben. Die Kosten der Möbel sowie für deren Einbau und auch für die nötige Umverlegung mehrerer Leitungen trägt allein das MMZ.

„Unsere alten Küchenmöbel waren nur zusammengewürfelt und schon in einem desolaten Zustand. Dank der Spende des MMZ verfügen wir nun über eine nagelneue, helle Küchenzeile mit Tresen, Stühlen und einem großen stabilen Tisch, an dem bis zu zehn Personen Platz finden“, freut sich Anika Hauschild, Assistenz der Geschäftsführung des Albert-Schweitzer-Familienwerks, das die Einrichtung in der Schusterstraße betreibt. Auch Kinderdorfmutter Rita Bohn ist voll des Lobes über ein derart beeindruckendes Geschenk. „Damit erhöht sich die Lebensqualität für uns und unsere Kinder spürbar“, unterstrich sie.

MMZ-Mitarbeiter Carsten Klietmann, der für den Einbau der Möbel verantwortlich war, habe sich in jeder Hinsicht als einfallsreich und technisch versiert erwiesen und für jedes Problem eine Lösung präsentiert, berichtete Anika Hauschild. Den Hauswirtschaftsraum stattete er, außer mit einer über reichlich Stauraum verfügenden Schrankwand, auch noch mit einer Arbeitsplatte aus. Und: Dank einer zusätzlichen Finanzspritze in Höhe von 700 Euro konnte zwischenzeitlich auch noch neues Geschirr eingekauft werden. Einheitliche Tassen, Teller, Schalen und so weiter haben das frühere Sammelsurium ersetzt. Die Stadt Wolgast spendierte den Kindern überdies eine Familien-Jahreskarte für 2017 zum Besuch des Tierparks im Tannenkamp.

Das Unternehmen von Melanie Rocksien-Riad engagiert sich bereits seit Jahren für benachteiligte Kinder und unterstützt zum Beispiel SOS-Kinderdörfer. Daher, so sagte die Inhaberin, habe es keiner besonderen Überredungskunst bedurft, als es um die Behebung des Küchenproblems im Wolgaster Kinderdorfhaus „Nordlicht“ ging: „Es ist schön, wenn sich die Kinder über die neuen Möbel freuen.“

Im Haus „Nordlicht“ wohnen derzeit sechs Kinder beziehungsweise Jugendliche im Alter von sieben bis 16 Jahren. Betreut werden sie von Hausleiterin Rita Bohn und ihrem Ehemann Ronald sowie zwei weiteren Erziehern. „Unsere Kinder kommen aus schwierigen Elternhäusern und sollen hier bei uns in einer möglichst normalen Familienstruktur aufwachsen“, betonte Rita Bohn. Die meisten Kinder bleiben, bis sie 18 Jahre alt sind, in der Obhut ihrer Ersatzeltern. Während eines Rundgangs am gestrigen Tag der offenen Tür überzeugten sich die Gäste von den guten räumlichen Bedingungen.

Tom Schröter

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