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Usedom Wohnblock in Wolgast wird saniert
Vorpommern Usedom Wohnblock in Wolgast wird saniert
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17:12 07.11.2018
Der Wohnblock in Wolgast-Nord soll künftig altersgerechte Wohnungen beinhalten. Quelle: Stefan Brümmer
Wolgast

Der Bauzaun ist gesetzt, die Balkone sind bereits entfernt: Das aktuell größte Bauvorhaben in Wolgast-Nord hat begonnen. Die Rede ist von der Umgestaltung des Wohngebäudes Hufelandstraße 8/9 Ecke Baustraße 22. Die ehemals 42 Wohnungen werden in dem Gebäude zu 25 altersgerechten Wohnungen umgebaut. Eigentümer und Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft Wolgast e.G. (WGW). Deren Geschäftsführer, Ralf Pens, ist froh, dass es nun endlich losgehen kann. „Die Baugenehmigung kam leider zu spät“, sagt er. „Dadurch mussten wir die Brutperiode abwarten und uns bis in den Herbst gedulden.“ Fledermaus, Mauersegler & Co erhielten im Frühjahr den Vorzug, um ihre Jungen in Ruhe aufziehen zu können.

Aber jetzt wird es ernst. In diesen Tagen erhält das Gebäude eine Rüstung und die eigentlichen Arbeiten können beginnen. Dann wird das Wohnhaus zunächst einmal zurückgebaut, zumindest teilweise. In der Summe werden anderthalb Etagen abgetragen, wodurch der Block einen stufenförmigen Gesamteindruck erhält. Die nächsten Arbeitsschritte sind die Entkernung und der Zuschnitt der insgesamt 25 Wohnungen. „Sie sind alle barrierefrei“, versichert Pens, außerdem erfolgt die Montage von neuen, größeren Balkonen. Die Wohnungsgrößen bewegen sich in einem Rahmen von 40 bis 69 Quadratmetern. Zwei Aufzüge sorgen von den Kellerräumen bis hoch ins Obergeschoss für einen entspannten Zugang. Für das Erdgeschoss bestünde, so Pens, bereits ein Kooperationsvertrag mit der Diakonie Vorpommern, die dort ihre Sozialstation errichtet. Zudem werden im Erdgeschoss zukünftig sechs Appartements ein betreutes Wohnen über einen längeren Zeitraum absichern helfen. Ein großer Wintergarten wird nach Fertigstellung zum Verweilen einladen.

Wichtig ist dem WGW-Geschäftsführer die energetische Sanierung des Gebäudes – er nennt das Schlagwort „KfW 70“. Das bedeutet auch, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Darlehen dieses WGW-Wohnhaus fördert. Der gesamte Finanzrahmen umfasst die stattliche Summe von 3,5 Millionen Euro. Zum Einsatz kommen zudem Fördermittel in Form von Zuschüssen vom Landesförderinstitut MV sowie zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschüssen. Die Bauzeit ist überschaubar. „Wenn alles gut klappt, wollen wir Ende 2019 fertig sein“, hofft Ralf Pens. Ob dann auch schon die Außenanlagen fertig sind, wird sich zeigen. Vorgesehen ist nämlich, dass das große Grundstück hinter dem Gebäude parkähnlich gestaltet werden soll. Erholsame Spaziergänge im Grünen sollen so Realität werden. Der WGW-Chef glaubt, dass sich die Wohnungen mit Mietern schnell füllen werden. „Wir haben zurzeit doppelt so viele Bewerbungen als Wohnungen. Der Bedarf ist da, ich bin zuversichtlich.“

Stefan Brümmer

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