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Wolgaster planen Evangelische Schule

Wolgast Wolgaster planen Evangelische Schule

Pastor Sebastian Gabriel sieht sich und die Kirchengemeinde in der Verantwortung / Förderverein als erster Schritt

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Matthias Fischer, Kaufmännischer Vorstand der evangelischen Schulstiftung, erklärte die Rahmenbedingung einer Schulgründung.

Quelle: stbr

Wolgast. In Wolgast herrscht großes Interesse an der Gründung einer evangelischen Schule in der Stadt. Das bewies am Freitagabend das voll besetzte Kaminzimmer des Alten Rathauses.

Schulstruktur der Stadt

In Wolgast gibt es derzeit eine Berufliche Schule , das Runge- Gymnasium , zwei Regionale Schulen – in der Baustraße und in der Heberleinstraße, letztere mit Grundschulteil – und eine weitere Grundschule in der Baustraße mit einer Außenstelle am Paschenberg sowie die Allgemeine Förderschule „Janusz-Korczak“ und die Volkshochschule

Über 50 Interessierte, unter ihnen viele junge Eltern, waren der Einladung der Schulstiftung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie der St.-Petri-Gemeinde gefolgt. Matthias Fischer, Kaufmännischer Vorstand der Schulstiftung, stellte diese vor und informierte gemeinsam mit Pastor Sebastian Gabriel über die Rahmenbedingungen, unter denen eine alternative Schule in der Stadt Realität werden könnte. „Ohne Schulstiftung ist so ein Vorhaben nicht hinzubekommen“, sagte Pastor Gabriel und fügte an, dass er natürlich auch seine Person samt der evangelischen Gemeinde in der Verantwortung sehe.

Grundsätzlich, da waren sich Gabriel und Fischer einig, kann das Projekt einer alternativen Schule in Trägerschaft der evangelischen Schulstiftung nur aus der Taufe gehoben werden, „wenn viele Menschen dahinter stehen“. Auch gehe Gründlichkeit vor Schnelligkeit.

Ein erster Schritt könne deshalb nur die Gründung eines Fördervereins sein. Gabriel bat die Anwesenden, ihre Adressen zu hinterlegen, um mit ihnen in Vorbereitung einer Vereinsgründung weiter in Kontakt zu bleiben. Wichtig sei ferner, dass eine Bereitschaft zur Mitarbeit vorhanden ist.

Die evangelische Schulstiftung ist in Mecklenburg-Vorpommern an 17 Standorten mit 28 Einrichtungen – ganz erfolgreich auch in Benz – aktiv. In den Bildungseinrichtungen werden zurzeit insgesamt 2700 Schüler unterrichtet und 975 Hortkinder betreut. Finanziell, so informierte Fischer, wird eine private Schule mit Hilfen vom Land, durch den Schullastenausgleich der Stadt und durch Elternbeiträge abgesichert. „Wir wollen aber“, so fügte Fischer an, „dass auch Familien, die es nicht so dicke haben, zu uns kommen können.“

Auf die Frage, wie die Stadt zur Gründung einer freien Schule stehe, antwortete Vizebürgermeisterin Gisela Kretzschmer, dass sie diesem Projekt offen gegenüberstehe. „Wolgast kann eine weitere Schule vertragen. Sie wäre eine gute Ergänzung und Bereicherung zu den öffentlich-rechtlichen Schulen.“ Allerdings müsse noch eine ganze Menge Geld für das zu sanierende Schulgebäude am Kirchplatz in die Hand genommen werden.

Matthias Fischer machte zudem darauf aufmerksam, dass mit dem Kultusministerium MV harte Verhandlungen bevorstehen, sollte das Interesse in Wolgast an einer freien Schule hoch genug sein. Ein Stöhnen war dann im Raum zu hören, als Fischer sagte, dass die neue Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) heißen könnte (OZ vom 7. Oktober, Seite 1). „Das muss aber kein Nachteil sein“, sagte Fischer. Im Hinblick auf die Rolle der Ministerin bei der Schließung von Stationen im örtlichen Krankenhaus fügte er an: „Vielleicht hat sie ja in Bezug auf Wolgast etwas gut zu machen.“

Pastor Gabriel beendete die Veranstaltung mit den Worten: „Sie werden von mir hören...“

Stefan Brümmer

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