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Wolgaster übergeben 19 096 Unterschriften

Schwerin/Wolgast Wolgaster übergeben 19 096 Unterschriften

Die Volksinitiative für den Erhalt des Wolgaster Krankenhauses (BI) hat am Dienstag in Schwerin 19 096 Unterschriften an Landtagsvizepräsidentin Silke Gajek (Grüne) übergeben.

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Lars Bergemann und Brigitte Würfel übergaben über 19 000 Unterschriften an Landtags-Vizepräsidentin Silke Gajek (r.).

Quelle: Cornelius Kettler

Schwerin/Wolgast. Die Volksinitiative für den Erhalt des Wolgaster Krankenhauses (BI) hat am Dienstag in Schwerin 19 096 Unterschriften an Landtagsvizepräsidentin Silke Gajek (Grüne) übergeben. Sie werden jetzt von der Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes geprüft. Sollten mehr als 15 000 gültige Unterschriften zusammenkommen, muss sich der Landtag mit dem Anliegen befassen. Ziel der Initiative sei es, dass das Sozialministerium die geschlossene Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Pädiatrie wieder eröffnet, hatte die Vereinsvorsitzende Anke Kieser gesagt. Schwangere und Eltern mit Kindern müssen jetzt in das Krankenhaus Anklam oder nach Greifswald fahren.

25 Mitglieder der BI waren von Wolgast aus mit einem Bus in die Landeshaupstadt gefahren. Dort bauten sie ihre Transparente auf der Brücke vor dem Schweriner Schloss auf und übergaben die fünf Aktenordner mit Unterschriften. „Wir konnten unser Problem gut an die Leute bringen“, sagte die ehemalige Wolgaster Kinderärztin Brigitte Würfel. Bereits in sechs Wochen sei eine Antwort vom Landtag zu erwarten. Die Linken und die Grünen unterstützten am Dienstag die Initiative. Der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, sagte, er erwarte von der Landesregierung die Überarbeitung des bereits erteilten Feststellungsbescheides zur Neuordnung des Krankenhausstandortes Wolgast. „Die Bürgerinitiative hat nachgewiesen, dass der Entscheidung, die Fachabteilungen zu schließen, fragwürdige Analysen zugrunde liegen“, so Koplin. Er befürchte, dass die bereits erfolgten Schließungen ein finanzielles Nachspiel in Millionenhöhe für die öffentlichen Kassen haben werden. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Silke Gajek, sagte, die Akutversorgung auf Usedom sei nicht mehr zu gewährleisten. Besonders gravierend werde dies für Kinder und Jugendliche in der Urlaubssaison werden, wenn sich an der Küste die Bevölkerung vervielfache.

Von kst/il

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