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Usedom Wunsch nach Runde zur Bildungslandschaft
Vorpommern Usedom Wunsch nach Runde zur Bildungslandschaft
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00:01 12.10.2017
Schulelternratsvorsitzende Juliane Krause mit Tochter Elsa. Quelle: Foto: Ina

Die Lehrer der Usedomer Grundschule luden zu einem Tag der offenen Tür ein. Vor allem Eltern der künftigen Erstklässler sollten sich ein Bild von den Angeboten und Räumlichkeiten der Schule machen. „42 Mädchen und Jungen im entsprechenden Alter stehen auf meiner Liste“, sagt Schulleiterin Kerstin Witt. „Bis Ende des Monats läuft noch die Anmeldefrist für das Schuljahr 2018/19. Wer sich bis dahin nicht gemeldet hat, wird von uns angeschrieben.“

16 Anmeldungen lagen am Ende des Tages vor. Ein Mädchen, das sich sichtlich auf die Schule freut, ist die fünfjährige Elsa Krause. Sie weiß schon ziemlich gut, wie es hier lang geht. Ihre Schwester Audrey ist in der vierten Klasse. Und ihre Mutter Juliane ist gerade erneut zur Vorsitzenden des Schulelternrates gewählt worden. Die Usedomerin lobt das gute Miteinander von Lehrern, Schulförderverein, Elternrat und Stadt. Probleme, die Eltern an sie herantragen, würden direkt angesprochen. Das habe in der Vergangenheit vor allem den Schülerbusverkehr und die Hortbetreuung betroffen. Das sei nun weitestgehend geklärt. Bis auf die ausstehende Sanierung des Hortkomplexes, für die die Stadt jedoch Fördermittel braucht. Weniger aufwändig dürfte es nach Ansicht der Elternvertreterin sein, die zum Teil desolate Wegepflasterung auf dem Schulhof auszubessern. Hier bestehe eine Unfallgefahr. Und dann wünscht Juliane Krause sich die Fortführung einer großen Gesprächsrunde zum Thema „Bildungslandschaft Usedom“, zu der Bürgermeister Jochen Storrer früher mal eingeladen hatte. Hier seien Probleme in einem größeren Zusammenhang dargestellt und Potentiale aufgezeigt worden. „Es wäre wirklich schade, wenn das nicht mehr fortgesetzt werden würde.“

Beim Rundgang durch die Schule gelangten die Eltern zu einem Raum, in dessen gemütlicher Sofaecke mehrere voll beladene Bücherregale stehen. „Die Bücher haben wir von der Stiftung Lesen bekommen“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Andrea Moll. Betreut werden die jungen Leser übrigens von Ehrenamtlern wie Grit Kaspereit und neuerdings auch von Gerlinde Betzold aus Katschow. Dienstags wird der Raum zusätzlich zur Kreativwerkstatt. Mittwochs können sich interessierte Kinder einer kleinen Gruppe junger Gärtner anschließen. Und montags gibt es Yoga. 20 Stunden in der Woche ist mit Evelin Sachs eine ambitionierte Sozialarbeiterin an der Schule.

Ingrid Nadler

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