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Zinnowitz verliert Blutspender

Zinnowitz Zinnowitz verliert Blutspender

Rückgang der Spenderzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum / In Zirchow hingegen ist das Engagement sehr groß

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Schwester Anja Fuhr aus Stralsund kümmert sich um die Abnahme bei Andreas Walter aus Zinnowitz.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert

Zinnowitz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet am kommenden Mittwoch in die Freie Schule Zinnowitz zur Blutspende. Andrea Voellmer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK, hofft, dass dieses Mal besonders viele kommen, denn in dem Ort waren die Spenderzahlen in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. „In den ersten drei Quartalen hatten wir 90 Spender. Im Vorjahreszeitraum waren es 120 Männer und Frauen“, bilanziert Voellmer. Den Rückgang kann sie sich selbst nicht erklären. „An der Baustelle im Dannweg kann es ja nicht liegen. Die Spender können ja trotzdem die Freie Schule erreichen“, sagt sie.

OZ-Bild

Rückgang der Spenderzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum / In Zirchow hingegen ist das Engagement sehr groß

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Das Team des Deutschen Roten Kreuzes fährt regelmäßig die Insel Usedom ab, um den Spendern 500 Milliliter Blut abzunehmen. „Den Sommer haben wir relativ gut überstanden. Es gab bei den Spenderzahlen ansonsten zum Glück keine gravierenden Einbrüche.“ Das habe unter anderem am Wetter gelegen, berichtet sie aus Erfahrung. „Wäre es heißer gewesen, hätten weniger Menschen gespendet.“

Für das DRK in Stralsund ist die Insel Usedom stets ein guter Ort, um Blut abzunehmen. „Es gibt sieben Abnahmestellen zwischen Ahlbeck und Wolgast. In allen sind wir vierteljährlich anzutreffen. Es gibt hier sehr viele Stammblutspender, die uns die Treue halten. Deshalb mussten wir hier noch keine Termine aufgrund des geringen Interesses streichen.“ In anderen Regionen des Landkreises Vorpommern-Greifswald sei dies aus Gründen der Wirtschaftlichkeit schon vorgekommen“, sagt Andrea Voellmer.

Eine „sichere Bank“ ist hingegen die Gemeinde Zirchow am Kleinen Stettiner Haff. „Dort wird vor jedem Spendertermin kräftig die Werbetrommel im Ort gerührt. Großes Engagement legt Schwester Lilli an den Tag, die sich hervorragend um die Spender kümmert“, berichtet Voellmer. Sie betont, dass das dort abgenommene Blut auch in der Region wieder zum Einsatz kommt. „Zum Beispiel in der Onkologie, bei niedergelassenen Ärzten oder in hiesigen Krankenhäusern. Gerade nach schlimmen Unfällen werden viele Konserven gebraucht.“

Die DRK-Mitarbeiterin weist noch darauf hin, dass sich die Spender auch für eine mögliche Knochenmarksspende beim Blutspendedienst Mecklenburg-Vorpommern typisieren lassen können. „Alle abgenommenen Spenden werden in einem Labor in Neubrandenburg untersucht. Die Spender haben somit einen kostenlosen Check ihres Blutes“, weiß Voellmer.

Wer nicht warten möchte, bis die Blutspende vorbeikommt, kann sich auch im Greifswalder Uniklinikum einen halben Liter abzapfen lassen. Ebenso ist das Spenden von Plasma möglich. Geöffnet ist montags, dienstags und mittwochs 13-19 Uhr, donnerstags und freitags 7-13 Uhr und an jedem ersten Samstag im Monat 8-12 Uhr.

Termine und Infos

Wann?

Mittwoch, 11. Oktober,

14 bis 18 Uhr,

Freie Schule Zinnowitz Blut spenden kann jeder Mensch, der zwischen 18 und 68 Jahre alt ist und mehr als 50 kg wiegt sowie sich gesund und fit fühlt.

An einen Blutspendetermine können sich mögliche Spender auch erinnern lassen. Über www.blutspendemv.de kann man sich zwei Tage vor dem ausgewählten Wunschterminen eine Erinnerung per SMS oder E-Mail senden lassen.

Weitere Termine:

Montag, 16. Oktober

14 Uhr bis 18.30 Uhr

Bansin, Jugend-und Freizeitzentrum

Montag, 23. Oktober, 14 bis 18 Uhr, Physiotherapie im Kreiskrankenhaus Wolgast

Hannes Ewert

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