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Usedom Zinnowitzer Feuerwehr befreit Pferd aus Sumpfloch
Vorpommern Usedom Zinnowitzer Feuerwehr befreit Pferd aus Sumpfloch
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00:00 23.06.2016

Eine dramatische Rettungsaktion mit glücklichem Ausgang spielte sich am Montagabend in einem unzugänglichen Waldgebiet hinter dem Zinnowitzer Friedhof ab. Die Feuerwehr konnte ein Pferd aus einem Sumpfloch befreien.

Die Zinnowitzerin Katrin Spohler war mit dem 16 Jahre alten Friesenmix Raven in ein Sumpfloch geraten, eingesackt und umgestürzt. Die angehende Pferdewirtin war mit ihrer Freundin Dr. Eve Nau, Amtstierärztin in Anklam, mit den beiden Pferden unterwegs. Auf dem Weg hinter dem Friedhof geschah gegen 20 Uhr das Unglück.

„Wir ritten über eine Wiese und folgten einer Autospur. Zwischen den Wäldern wollten wir am Friedhof wieder herauskommen. Plötzlich bin ich zusammen mit meinem Pferd eingesackt“, schildert Katrin Spohler die dramatischen Minuten. Sie sei gedankenschnell aus dem Steigbügel raus und erwischte eine Stelle, auf der sie stehen konnte. „Raven sackte immer weiter runter. Ich konnte ihn aber von Zügel und Sattel befreien. Er strampelte wie wild, um sich zu befreien und grub sich dadurch immer tiefer ein“, so die Zinnowitzerin gestern am Telefon. Sie hielt den Kopf des Pferdes nach oben, damit es noch atmen konnte. „Lediglich die Augen und die Nüstern waren noch zu sehen. Bis endlich Hilfe kam“, sagt die Zinnowitzerin.

„Die Bergung war nicht leicht, weil das Gelände sehr unwegsam war. Mit unseren Fahrzeugen konnten wir nicht ranfahren, so dass die Schläuche per Hand transportiert werden mussten“, informierte gestern auf Nachfrage der Zinnowitzer Wehrführer Daniel Stübe. Elf Feuerwehrleute und mehrere Helfer waren bei der gut einstündigen Bergung im Einsatz. Um das Pferd zu befreien, wickelten die Helfer Schläuche um die Vorderbeine des Pferdes und zogen es langsam heraus. „Das Tier wiegt um die 900 Kilogramm“, so Stübe. Der Eigentümer des Pferdes, Hans-Rainer Nau, bedankt sich für den schnellen Einsatz der Feuerwehr. Sein Pferd habe nur leichte Augen- und Beinverletzungen davongetragen. „Ich werde der Feuerwehr jetzt 100 Euro spenden“, so Nau gestern am Telefon.

Henrik Nitzsche

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