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Usedom Zoff um Piratenspektakel in Heringsdorf
Vorpommern Usedom Zoff um Piratenspektakel in Heringsdorf
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00:00 27.04.2016
Heringsdorf

Mitte Juli wird das Kaiserbad für drei Tage unter Piratenflagge stehen. Vom 19. bis 21. Juli gibt es auf dem Heringsdorfer Sportplatz eine Neuauflage des „Usedomer Piratenspektakels“.

Bevor die Seeräuber aber ihr Lager aufschlagen, gibt es Ärger. Rund 63 000 Euro soll das Fest den Eigenbetrieb Kaiserbäder kosten, wie am Montagabend im Eigenbetriebsausschuss während der Lesung des Wirtschaftsplanes bekannt wurde. „Wir überlegen Jahr für Jahr, wie wir finanziell das Musikfestival stemmen, und dann geben wir 63000 Euro für ein Piratenfest aus. Das ist einfach Wahnsinn, das geht nicht“, machte Helmut Friedrich (UWG) seinem Ärger Luft. Matthias Mantei (CDU) legte nach: „Das ist erschreckend“, so der Gemeindevertreter.

Deshalb wurde Kurdirektor Thomas Heilmann aufgefordert, mit den entsprechenden Dienstleistern für das Fest zu verhandeln, um die Kosten zu drücken.

Am Montagabend war zunächst die Rede von einer Refinanzierung in Höhe von 10 000 bis 15 000 Euro. Gestern machte Thomas Heilmann eine neue Rechnung auf: „Die Kosten für das Event sind geringer, bei der Refinanzierung legen wir zu, so dass uns am Ende die drei Tage rund 38 000 Euro kosten.“ Bis 2011 fand das Piratenspektakel acht Jahre lang regelmäßig statt.

Von hni

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