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Zweckverband: Trinkwasserpreise sinken

Koserow Zweckverband: Trinkwasserpreise sinken

Verbandsmitglieder einigen sich auf eine neue Satzung / Grundgebühr angepasst

Koserow. Gute Nachrichten für alle einheimischen Wasserverbraucher: Die Grundgebühren der Trinkwasserpreise sinken ab Januar 2017 um wenige Euro pro Monat. Für einen Ein-Personen-Haushalt bedeutet dies zum Beispiel eine Ersparnis von rund 24 Euro im Jahr. Familien mit vier Personen sparen ebenfalls. Etwas tiefer müssen Verbraucher mit einem „normalen“ Zähler in die Tasche greifen. Dies sind vor allem touristisch geprägte Gebäude wie Ferienparks und Hotels. Sie stellen nur elf Prozent der großen Wasserzähler dar, verbrauchen aber 59 Prozent der zur Verfügung stehenden Trinkwassermenge im Jahr. Einstimmig beschlossen die anwesenden Bürgermeister bzw. die Vertreter der jeweiligen Gemeinde diese neue Grundgebühr, die nun in der Satzung des Zweckverbandes zum neuen Jahr verankert ist.

Beispiel: Ein Hotel mit etwa 280 Betten bezahlt für 40 Kubikmeter Trinkwasser eine Grundgebühr in Höhe von 600 Euro. Vorher waren dies noch 80 Euro. Die Verbrauchsgebühr sinkt jedoch einheitlich von 2,09 Euro pro Kubikmeter auf 1,99 Euro pro Kubikmeter. Das betrifft die privaten Haushalte als auch die gewerblichen Institutionen. „Hauptsächlich kommt diese neue Umstellung den Einheimischen zu Gute, da die Grundgebühr sinkt“, erklärt Zweckverbands-Chef Mirko Saathoff. „Die größeren Zählerklassen werden anhand der Vorhaltekosten wesentlich stärker belastet.“

Einig waren sich die Mitglieder der Verbandsversammlung auch darüber, dass Karlshagen bei der Beschaffung von Trinkwasser entlastet werden soll. „Es wird eine neue Trinkwasserleitung zwischen der Tankstelle in Wolgast-Mahlzow und Krummin geben. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch mit den Bauarbeiten beginnen können“, sagt Geschäftsführer Mirko Saathoff.

Die Trasse soll „querfeldein“ über den Acker verlaufen und etwa drei Kilometer lang sein. Mit der neuen Leitung können bis zu 1000 Kubikmeter Wasser pro Tag aus Wolgast auf die Insel gepumpt werden.

„Die Orte Krummin, Sauzin und Mölschow profitieren von der neuen Leitung“, sagt Saathoff. Hintergrund dieser Bauarbeiten sind die Zunahme von Bebauungegebieten im Inselnorden und der damit einhergehende, steigende Wasserverbrauch. „Karlshagen wird durch diese Leitung entlastet.“ Ein entsprechender Beschluss von der Festlandseite soll im November dieses Jahres bei der Verbandsversammlung in Wolgast gefasst werden.

Hannes Ewert

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