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Zwei Linien des Wolgaster Biogasparks saniert

Wolgast Zwei Linien des Wolgaster Biogasparks saniert

In den vergangenen Wochen beherrschten Baufirmen unterschiedlicher Gewerke die Szenerie im Wolgaster Biogaspark an der Netzebander Straße.

Wolgast. In den vergangenen Wochen beherrschten Baufirmen unterschiedlicher Gewerke die Szenerie im Wolgaster Biogaspark an der Netzebander Straße. Die IEW Biogaspark Wolgast GmbH ließ zwei der insgesamt vier Anlagenlinien sanieren. „Die ersten beiden Linien wurden bereits vor zehn Jahren in Betrieb genommen. Nach etwa 80000 Betriebsstunden waren die Motoren der Blockheizkraftwerke verschlissen und mussten durch neue ersetzt werden“, erläutert IEW-Geschäftsführerin Dr. Antje Tiedt-Schimanski.

Der notwendige zweiwöchige Anlagenstillstand sei überdies genutzt worden, um auch die zu den beiden Linien gehörenden Fermenter zu sanieren, in denen durch das Vergären eines Silage-Gülle-Gemisches Methan erzeugt wird. „Die Behälter wurden entleert, sämtliche ausgedienten Edelstahlteile ersetzt und auch die Dachmembranen erneuert“, schildert die Geschäftsführerin.

Insgesamt seien am Standort in Wolgast rund 500000 Euro in die Sanierungsmaßnahmen geflossen. Dazu, so Tiedt-Schimanski weiter, zählten auch Arbeiten am angrenzenden Silage-Silo, das IEW 2015 der Feldfrucht- und Tierproduktions GmbH Groß Ernsthof abgekauft habe und wo bis zu 20000 Tonnen Mais-, Gras- und Roggenganzpflanzensilage sowie Roggenkorn gelagert werden könnten. Die Anlage befinde sich nunmehr auf dem neuesten Stand, entspreche also der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Mecklenburg-Vorpommern. Dank des betriebsnahen Lagers habe die Logistik zum An- und Abfahren der Silage beziehungsweise der Gärreste optimiert werden können.

Fünf Personen kümmern sich um den Betrieb des Biogasparks in direkter Nachbarschaft zur Schweinemastanlage, die zur erwähnten Groß Ernsthofer GmbH gehört und die demnächst erweitert werden soll. Das aus dem Silage-Gülle-Substrat erzeugte Methan dient durch Verbrennen der Stromerzeugung, wobei die entstehende Abwärme in das Fernwärmenetz der Wärmeversorgung Wolgast GmbH eingespeist wird. Diese versorgt insbesondere die Haushalte in Wolgast- Nord mit Wärme.

Tom Schröter

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