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Usedom Zwischen leiser Hoffnung und vorsichtiger Skepsis
Vorpommern Usedom Zwischen leiser Hoffnung und vorsichtiger Skepsis
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00:00 26.10.2016

Patrick Dahlemann soll’s richten. Als Vorpommernbeauftragter der Landesregierung im Range eines Staatssekretärs obliegt es dem Sozialdemokraten, der die Funktion von Anklam aus wahrnehmen wird, die östliche Landeshälfte couragiert voran zu bringen. Die Urteile darüber variieren.

Wir haben dringenden Nachholbedarfin der Wirtschaft und Infrastruktur.“Frank Hardtke, Kompetenz Vorpommern

Die Meinung der Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke) fällt zwiespältig aus. Einerseits schätzt sie Dahlemanns jugendliche Frische und seinen Mut. Andererseits sei es merkwürdig, dass sein Büro in Anklam sein soll. „Wenn jemand Lobbyarbeit leisten soll, muss er dort präsent sein, wo er Einfluss zu nehmen versucht. Also in diesem Falle in Schwerin“, findet sie. Nicht aus der Ferne die Landespolitik beurteilen, sondern das Regierungshandeln hautnah zugunsten Vorpommerns beeinflussen – nur so könne es gehen.

Günther Jikeli, Fraktionsvize von SPD/Grüne im Kreistag: „Wir erwarten, dass unsere Anliegen mit Dringlichkeit und Nachdruck in Schwerin vorgebracht werden.“ Jikeli fordert, dass Dahlemann die Ortsumgehung Wolgast, die Karniner Brücke und die Kreisverkehre auf der Bundesstraße 111 immer wieder in den Fachministerien thematisiert. Prof. Frank Hardtke (Kompetenz für Vorpommern/Kreistag) sieht Dahlemanns Pflicht darin, Vorpommern wirtschaftlich und infrastrukturell spürbar weiter nach vorn zu bringen. Nicht zuletzt bei der Ansiedlung von Unternehmen, die allzu oft nach Mecklenburg „gelotst“ würden. „Wir haben dringenden Nachholebedarf“, so der Jurist. Dahlemanns Persönlichkeit lasse ihn auf ein erfolgreiches Tun hoffen. „Es kommt darauf an, dass er als Newcomer bei Sellering und Co. Gehör findet.“ Das hofft auch Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler: „Patrick kenne ich als engagierten, jungen Politiker. Lasst ihn doch erst mal arbeiten.“ Für Weigler ist wichtig, dass der „Neue“ darauf achtet, dass beide Landesteile bei der Geldvergabe, in Gesetzen usw. gleich behandelt werden. Immerhin sei seine Ernennung ein Indiz dafür, dass Schwerin auf den Ruf aus Vorpommern reagiert habe.

St. Adler

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