„Wir haben hier am Strand von Kägsdorf vor vier Jahren mit 25 Teilnehmern angefangen. Der zugegebenermaßen komische Name ‘Zuparken‘ für das Event rührt von den vielen VW-Bussen her, die das Lieblingsfahrzeug der Surfer sind“, erklärt er und grinst. Inzwischen hat sich „Zuparken“ zu einem der angesagtesten Events für Surfer an der deutschen Ostseeküste entwickelt, „wird einmalig durch die Verbindung von Wettkämpfen und Workshops mit einem Musik-Festival“, so der Organisator. Der Sieger bei den Surf-Wettbewerben vom Sonnabend erhält eine Wild Card — eine Teilnahmeberechtigung außerhalb der Ranglistenwertung — für die WM auf Sylt. „Auch das unterstreicht den sportlichen Stellenwert, den ‘Zuparken‘ erreicht hat“, so Jensen.
Der Strand bei Kägsdorf ist Landschaftsschutzgebiet, unweit davon liegt das Naturschutzgebiet „Riedensee“. Auf ihrer Internet-Seite www.zuparken.de hatten die Organisatoren zu konsequenter Sauberkeit und einem sehr schonenden Umgang mit dem Festival-Gelände und der es umgebenden Natur aufgerufen.
Offenbar mit Erfolg, wie zumindestens eine Momentaufnahme der OZ am Sonnabendmittag zeigte. Hier und da waren mal ein paar leere Bierflaschen unter Autos gerollt, im Camp herrschte vorbildliche Ordnung, Müll und Dreck waren nicht zu entdecken. Die Atmosphäre: fröhlich, friedlich, familiär — wie auf einem gut geführten Campingplatz.
„Wir sind uns völlig im Klaren darüber, wie sensibel diese wunderschöne Landschaft mit diesem tollen Surf-Revier davor ist. Es war schwer genug, die vielen Behörden, die hier mitbestimmen, davon zu überzeugen, dass man hier so ein großes Event veranstalten kann. Das werden wir uns nicht kaputtmachen, denn auch im nächsten Jahr wollen wir wiederkommen“, kündigte Hans Jensen an.
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