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Kopenhagen/Lubmin (dpa) - Der dänische Energiekonzern Dong hat für das gescheiterte Projekt eines neuen Kohlekraftwerkes in Lubmin bei Greifswald mindestens 150 Millionen Euro zugesetzt. Diese Zahl veröffentlichte die Kopenhagener Zeitung «Berlingske Tidende» heute unter Berufung auf interne Unterlagen. Der Staatskonzern hatte das von Umweltschützern heftig bekämpfte Kraftwerks-Projekt im Dezember selbst gestoppt. Dong-Chef Anders Eldrup begründete den Schritt mit «fehlender politischer Akzeptanz» in der Bevölkerung, der politischen Orientierung auf Atomkraft durch die Bundesregierung sowie das langsame Genehmigungsverfahren bei den deutschen Behörden.Dieser Beitrag wurde bisher 6 mal aufgerufen - zuletzt am 28.07.2010 um 21:36.
dpa vom 10.03.2010 11:29
Zeitung: Kohle-Stopp kostet Dänen 150 Millionen
Kopenhagen/Lubmin (dpa) - Der dänische Energiekonzern Dong hat für das gescheiterte Projekt eines neuen Kohlekraftwerkes in Lubmin bei Greifswald mindestens 150 Millionen Euro zugesetzt. Diese Zahl veröffentlichte die Kopenhagener Zeitung «Berlingske Tidende» heute unter Berufung auf interne Unterlagen. Der Staatskonzern hatte das von Umweltschützern heftig bekämpfte Kraftwerks-Projekt im Dezember selbst gestoppt. Dong-Chef Anders Eldrup begründete den Schritt mit «fehlender politischer Akzeptanz» in der Bevölkerung, der politischen Orientierung auf Atomkraft durch die Bundesregierung sowie das langsame Genehmigungsverfahren bei den deutschen Behörden.Dieser Beitrag wurde bisher 6 mal aufgerufen - zuletzt am 28.07.2010 um 21:36.


















