Annika Wiesner (19): „Dass ich nach dem Abitur studieren würde, stand für mich von Anfang an außer Frage. Durch Zufall stieß ich auf den Studiengang Medienwissenschaften, den es aber weder nicht in Rostock noch woanders in MV gibt. Ich bewarb mich an mehreren Unis und wurde sofort in Trier angenommen. Deutschlands älteste Stadt liegt im äußersten Südwesten, neun Zugstunden entfernt. Weinberge statt Mecklenburger Flachland und niedliche Häuschen statt der Plattenbauten. Aber kein Strand weit und breit. Mit meinen Rostocker Freunden und der Familie halte ich ständigen Kontakt. Über Telefon und vor allem Internet lassen sich Sorgen, Gedanken, aber auch aktuelle Fotos austauschen. Meine Familie schickt oft Postkarten, Briefe oder Päckchen mit kleinen Aufmerksamkeiten oder nützlichen Dingen. So kann man die Distanz leichter vergessen. Und in den Semesterferien bin ich ja sowieso wieder da. Urlaub an der Ostsee — was gibt es Schöneres?!“
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