Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Freizeit Reisen und Erleben Autofahrer erwartet das „schlimmste Stauwochenende“
Anzeigen und Märkte Freizeit Reisen und Erleben Autofahrer erwartet das „schlimmste Stauwochenende“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 26.07.2018
Auf fast allen Fernstraßen kommt es zu Staus. Quelle: Uli Deck
Anzeige
Stuttgart

Stillstand - darauf müssen sich Autofahrer am kommenden Wochenende (27. bis 29. Juli) einstellen. Denn die Sommer-Stausaison erreicht ihren Höhepunkt. Baden-Württemberg und Bayern starten als letzte Bundesländer in die Ferien.

Es gibt kaum eine Fernstraße, wo kein Stau droht, teilt der Auto Club Europa (ACE) mit und rät davon ab, dieses Wochenende überhaupt die Autobahnen zu benutzen. Nur nachts sei es möglich, langen Staus zu entgehen. Der ADAC erwartet sogar das „schlimmste Stauwochenende der Saison“. Beide Clubs raten, unter der Woche, etwa Dienstag oder Mittwoch zu starten.

Wer dennoch fährt, sollte schon vor dem Start auf den Verkehrsfunk achten und unterwegs zusätzlich Echtzeit-Kartendienste nutzen. Als Hauptreisezeiten nennt der ACE am Freitag 13.00 bis 20.00 Uhr, am Samstag 08.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag 14.00 bis 20.00 Uhr.

Das Staurisiko ist besonders in den Ballungsräumen Rhein-Main, Rhein-Neckar, Berlin, Hamburg, Stuttgart und München sehr hoch. Außerdem kann es auf den Routen zur Nord- und Ostsee sowie explizit auf folgenden Strecken zu Staus oder Behinderungen kommen:

A 1

Puttgarden - Lübeck - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln; beide Richtungen

A 2

Dortmund - Hannover - Berlin; beide Richtungen

A 3

Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Arnheim; beide Richtungen

A 4

Dresden - Erfurt; beide Richtungen, Kircheimer Dreieck - Erfurt, Aachen - Köln - Olpe; beide Richtungen

A 5

Kassel - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel; beide Richtungen

A 6

Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen

A 7

Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen

A 8

Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen

A 9

Berlin - Nürnberg - München; beide Richtungen

A 10

Berliner Ring

A 11

Berlin - Dreieck Uckermark

A 19

Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock

A 20

Lübeck - Rostock; beide Richtungen

A 23

Hamburg - Heide

A 24

Berliner Ring - Dreieck - Wittstock/Dosse

A 40

Venlo - Duisburg - Essen; beide Richtungen

A 45

Dortmund - Gießen

A 61

Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen

A 72

Hof - Leipzig

A 81

Stuttgart - Singen

A 93

Rosenheim - Kiefersfelden; beide Richtungen

A 95

München - Garmisch-Partenkirchen

A 96

München - Lindau

A 99

Umfahrung München

Durch die Ferien in den südlichen deutschen Bundesländern verschärft sich auch die Stausituation in Österreich nochmals. Das betrifft vor allem die Autobahnen A 10 (Tauern), A 11 (Karawanken) A 12 (Inntal), A 13 (Brenner) und die A 14 (Rheintal). Auch auf dem Fernpass dürfte es voll werden. Hauptreisezeiten sind am Freitag ab 13.00 Uhr und Samstag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr. Rückreisende Richtung Norden müssen sich vor den Grenzübergängen zu Deutschland auf Wartezeiten einstellen - vor allem am Samstag- und Sonntagmittag.

Auch in der Schweiz spitzt sich die Lage zu. Autofahrer haben kaum noch Ausweichmöglichkeiten. Der ACE rät, nach Möglichkeit nicht nur die Gotthardroute (A 2) sondern den gesamten Durchgangsverkehr durch die Schweiz am kommenden Wochenende zu meiden.

Ab Freitagabend müssen sich Reisende auf stundenlange Wartezeiten einstellen. Die Situation dürfte sich am ganzen Wochenende nicht entspannen. Als Alternative für die Gotthard-Route kann die Strecke St. Margarethen - Bellinzona gelten, obwohl auch dort Verzögerungen und Staus zu erwarten sind.

dpa/tmn

Touristen in Berlin ächzen dieser Tage bei Temperaturen von mehr als 30 Grad. Doch einige Attraktionen versprechen Abkühlung - und empfehlen teils sogar Winterjacke und Handschuhe.

25.07.2018

Nach den jüngsten Piloten-Streiks gehen beim Billigflieger Ryanair auch die Flugbegleiter in vier Ländern auf die Barrikaden. Das Kabinenpersonal fordert mehr Geld sowie bessere Konditionen. Zehntausende Passagiere sind zur Ferienzeit betroffen.

25.07.2018

Wer die Höhe nicht scheut, kann auf einer neuen Hängebrücke den Schwarzwald überblicken. Myanmar-Reisende müssen sich auf einen verkürzten Aufenthalt im Tempel von Bagan einstellen. Die Öffnung des neuen Aldiana-Clubs in der Dominikanischen Republik verzögert sich.

25.07.2018