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Das kostet ein eigenes Auto

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Der Kostencheck des Ökologischen Verkehrsclubs hilft Azubis und Studenten Geld zu sparen, indem er die tatsächlichen Kosten für alle Fortbewegungsmittel aufzeigt.  
Der Kostencheck des Ökologischen Verkehrsclubs hilft Azubis und Studenten Geld zu sparen, indem er die tatsächlichen Kosten für alle Fortbewegungsmittel aufzeigt.   Quelle: Pixabay
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Rostock

Wie teuer ist ein Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner im monatlichen Gebrauch? Lohnt es sich, ein Lastenrad anzuschaffen? Kaufe ich mir ein E-Rad oder ist ein Jahresabo für den ÖPNV sinnvoller? Es ist gar nicht so einfach, sich für ein Verkehrsmittel zu entscheiden, das sowohl zu den eigenen Bedürfnissen als auch zum Kontostand passt. Der neue Kostencheck des ökologischen Verkehrsclub VCD hilft, diese Fragen zu beantworten und sich einen Überblick über die Kosten verschiedener Verkehrsmittel zu verschaffen.

Tool schafft Klarheit über Kosten

Das kostenfreie Tool vergleicht jeweils zwei verschiedene Mobilitätsangebote – vom Kleinwagen über das E-Auto bis hin zu Lastenrad und ÖPNV-Ticket und wägt die Anschaffungskosten, die monatlichen Kosten und die Kosten pro Kilometer gegeneinander ab. Auch Reparaturkosten, Versicherungsbeiträge oder den Wertverlust eines Autos kann man sich anzeigen lassen. Dabei wird deutlich, dass das eigene Auto im monatlichen Gebrauch viel teurer ist als die meisten Menschen annehmen.

Umstieg auf Rad oder ÖPNV schon Geldbeutel

Alexander Kaas Elias, Projektleiter „Verkehrswende: klimaverträglich und sozial gerecht“: „Viele Menschen unterschätzen die Kosten für ein eigenes Auto massiv. Selbst die günstigste Fahrzeugklasse, ein Kleinstwagen, kostet monatlich mehr als die vermeintlich teure Bahncard 100 und dreimal so viel wie eine Monatskarte für den ÖPNV. Das liegt unter anderem am Wertverlust, der selten mitgedacht wird. Mit dem Umstieg auf den ÖPNV oder das Fahrrad tut man also nicht nur der Umwelt etwas Gutes. Es schont auch den eigenen Geldbeutel.“

Kostenrechner für Azubis interessant

Interessant ist der Kostenrechner deshalb insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen. Jüngere Menschen, die noch eine Ausbildung absolvieren oder studieren, müssen in der Regel mit einem knappen Budget auskommen. Von den etwas mehr als 900 Euro pro Monat, die ihnen durchschnittlich zur Verfügung stehen, müssen sie rund 100 Euro allein für Mobilität aufwenden.

Realistische und transparente Übersicht

Anika Meenken, Projektleiterin „DIY. Dein Mobilitätsprojekt“: „Gerade junge Menschen in Berufs- oder Hochschulausbildung brauchen eine realistische und transparente Übersicht darüber, wie viel sie wirklich für welches Verkehrsmittel aufwenden müssen. Nach Wohnen und Essen steht die Mobilität an dritter Stelle bei den durchschnittlichen Ausgaben im Monat. Und das Geld ist in der Regel bekanntermaßen knapp. Mit unserem Kostenrechner tragen wir dazu bei, dass sie eine informierte und gute Wahl treffen können.“

Bund unterstützt den Kostencheck

Der VCD-Kostencheck wurde im Rahmen der Projekte „DIY. Dein Mobilitätsprojekt“ und „Verkehrswende: klimaverträglich und sozial gerecht“ durch das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt finanziert.

Mehr lesen auf: VCD-Kostencheck und DIY. Dein Mobilitätsprojekt

Mit welchem Verkehrsmittel kann man die größte Menge CO2, die meiste Zeit und das meiste Geld einsparen? Der VCD-Verkehrsmittelvergleich hilft weiter.

Von ots