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Bad Doberan Bund gibt Geld für Neubukower Sportstätte
Mecklenburg Bad Doberan Bund gibt Geld für Neubukower Sportstätte
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19:40 11.04.2019
Das Haus am Sportplatz in Neubukow muss saniert werden. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit 540 000 Euro. Quelle: privat
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Neubukow

Gute Nachrichten aus Berlin: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat 540 000 Euro für die Sanierung der Sportstätte am Sportplatz Neubukow freigegeben. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

„Ich freue mich, dass es vorwärtsgeht“, sagt Jan Wendt, Leiter der Abteilung Fußball der Turn- und Sportgemeinschaft Neubukow, die Haus und Platz nutzen. „Wir haben das vor über einem Jahr im Bauausschuss angeschoben. In kleinen Schritten geht es jetzt vorwärts.“

Undichtes Dach, Schimmel in den Duschen

Das längliche Haus am Sportplatz stammt aus der Mitte der 70er Jahre. „Da muss etwas passieren“, sagt der Abteilungsleiter. Das Dach ist undicht, in den Duschen schimmelt es, die Heizungsanlage ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Vier Umkleiden, Sanitärräume mit Duschen und Toiletten, die Heizungsanlage und ein Abstellraum für die Abteilung Fußball der TSG finden sich in dem Haus. Zudem sind die Gaststätte „Auszeit“ und die Kegelbahn hier untergebracht.

Auch Bürgermeister Roland Dethloff erreichte die gute Nachricht. „Wir freuen uns, dass wir ausgewählt wurden“, sagt er, wolle aber abwarten bis der schriftliche Bescheid vorliegt und die Rahmenbedingungen bekannt sind.

Derzeit sei ein Neubukower Ingenieurbüro beauftragt, dass das Gebäude untersucht und im Ganzen betrachtet. Liegt das Konzept vor, wisse die Stadt genau, was gemacht werden müsse und könne konkret weiterplanen. Dann geht es auch um die Eigenmittel, die Neubukow aufwenden muss. Die waren im Förderantrag mit rund 660 000 Euro angegeben. „Wir haben auch einen Schulneubau auf dem Plan, die Eigenmittel der Stadt sind begrenzt. Das alles muss dann im politischen Raum beraten werden, wenn die Zahlen vorliegen.“

SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hatte sich in Abstimmung mit Roland Dethloff für den Förderantrag in Berlin eingesetzt. „Mit der erheblichen Summe, die freigegeben wurde, können die notwendigen Baumaßnahmen am Sportgebäude in Angriff genommen werden. Schwerpunkte der Sanierung werden die alte Asbesteindeckung des Daches, die Fassadenisolierung und die maroden Sanitäreinrichtungen sein.“

Verbesserung der Trainingsbedingungen

Er freue sich jetzt vor allem für die vielen Sportler, die diese Sportstätte intensiv nutzen und so lebendig machten. „Für sie bedeutet die Sanierung eine deutliche Verbesserung der Trainingsbedingungen. Gleichzeitig wird damit an diesem Standort die Vereinsarbeit im ländlichen Raum gestärkt“, sagt Frank Junge. „Ganz besonders freut mich, dass durch den barrierefreien Umbau die Teilnehmer der Kröpeliner Werkstätten zukünftig noch besser am Sportgeschehen teilhaben können.“

Diese nutzen den Sportplatz zum Trainieren und für Turniere, sagt Jan Wendt. Die Mitgliederzahl der TSG Neubukow ist zuletzt angewachsen. An die 250 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder treiben Sport in den Sparten Kegeln, Fußball, Volleyball und Tischtennis. Seit 1. Januar auch in der Abteilung Badminton, die 30 Mitglieder zählt. „Da haben wir viel Zuwachs“, sagt Jan Wendt, der auch stellvertretender Vereinsvorsitzender ist.

Ebenso freut sich CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz über die Förderung. „Unsere Region verfügt über eine vielfältige Kulturlandschaft und hier genießt der Sport einen besonders großen Stellenwert. Der Bund hat Wort gehalten und sich mit dieser Förderzusage einmal mehr für den Erhalt des Vereinslebens in unserem Bundesland ausgesprochen.“

Anja Levien

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