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Bad Doberan DSV-Sieben strebt den ersten Auswärtssieg an
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Sieben strebt den ersten Auswärtssieg an
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00:00 08.12.2017
Matthias Jahn (am Ball) will mit dem DSV morgen endlich den ersten Auswärtssieg der Oberliga-Saison feiern. Quelle: Foto: Anja Ott
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Bad Doberan

Die Euphorie nach dem emotionalen 24:22-Erfolg gegen den MTV Altlandsberg ist bei den Doberaner Handball-Männern angesichts einer zweiwöchigen Spielpause bereits etwas verblasst. Auf der Welle des Erfolges wollen die Mecklenburger allerdings weiter reiten, denn in der Oberliga Ostsee-Spree stehen für sie vor dem Weihnachtsfest noch zwei eminent wichtige Partien auf dem Programm. Vor dem Jahresabschluss in eigener Halle gegen den VfL Tegel (13. Platz/3:17 Punkte) macht das Gastspiel beim Tabellenletzten SV Brandenburg-West (14./0:20) den Anfang.

Die DSV-Sieben (10./9:11) strebt morgen den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison an. Doch die Aufgabe dürfte deutlich unangenehmer werden, als es der Blick auf die Tabelle im Vorfeld vermuten lässt. „Die Brandenburger wurden einige Male unter Wert geschlagen und haben zudem mit Verletzungssorgen zu kämpfen“, weiß Doberans Trainer Lars Rabenhorst. Sein Gegenüber wird am Wochenende Sven Schößler sein, der kürzlich die Nachfolge des vor einigen Wochen zurückgetretenen Gunter Mart übernommen hat. „So ein Trainerwechsel kann ja manchmal ungeahnte Kräfte freisetzen. Die Hausherren werden sicherlich alles daran setzen, ihre ersten Punkte einzufahren. Wir müssen also extrem auf der Hut sein und den Kampf von Beginn an annehmen“, sagt Rabenhorst.

Die beiden Verbandsliga-Teams des Doberaner Sportvereins haben dagegen am Sonnabend Heimrecht und Top-Spiele vor der Brust. Den Anfang machen die Handball-Damen (1./14:4), die um 15 Uhr auf ihren punktgleichen Verfolger vom Ribnitzer HV treffen. Mit dem SSV Einheit Teterow liegt ein Team in Lauerstellung, das als Dritter ebenfalls 14:4 Zähler aufweist. Aktuell trennt die DSV-Ladies und Ribnitz in der Tabelle lediglich ein einziger Treffer in der Tordifferenz. Vor dem direkten Aufeinandertreffen, das gleichbedeutend mit dem Ende der Hinrunde ist, liegen die Vorteile dennoch eher bei den Gästen.

„Beim RHV können beide Aufbauspielerinnen eine Partie im Alleingang entscheiden. Uns plagen dagegen große Personalsorgen im Rückraum“, sagt DSV-Coach Torsten Römer. Er sieht in der Entwicklung der zurückliegenden Wochen trotz der momentanen Tabellenführung ein Problem: „Wir haben in den letzten Spielen nicht gerade konstant agiert. Auch deshalb sehe ich Ribnitz in der Favoritenrolle.“

Bei den Herren ergibt sich im Duell der DSV-Reserve (2./12:4) mit dem TSV Bützow (1./13:1) rein tabellarisch eine umgedrehte Konstellation. Diesmal sind die Münsterstädter als Zweiter in der Rolle des Herausforderers. Im Kampf um die Meisterschaft ist ein Sieg der Doberaner aber dennoch fast schon Pflicht, ansonsten wäre den Bützowern die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur MV-Liga im Frühjahr schon zu diesem frühen Zeitpunkt so gut wie sicher. Der Anwurf der Begegnung erfolgt am Sonnabend um 17 Uhr.

Auch im Nachwuchsbereich setzen mehrere Doberaner Teams auf den Heimvorteil. Die männliche C-Jugend (1./14:0) trifft morgen (Anwurf: 11 Uhr) im Bezirksliga-Spitzenspiel auf den TSV Bützow (2./12:2).

Mit einem weiteren Erfolg wäre den DSV-Youngstern der Staffelsieg kaum noch streitig zu machen. Im Anschluss möchten die B-Juniorinnen (5./6:8) ab 13 Uhr bestmöglich an die starke zweite Halbzeit im vergangenen Spiel gegen den SV Warnemünde anknüpfen. Seinerzeit drehten sie einen Sechs-Tore-Rückstand noch in einen Sieg. Mit dem Mecklenburger SV (4./7:7) hat man nach der knappen 10:11-Niederlage aus dem Hinspiel zudem noch eine Rechnung offen. Am Sonntag sind die F-Junioren zwischen 9 und 13 Uhr in der Stadthalle im Einsatz. Die Mannschaft von Trainerin Magdalena Edner bekommt es mit den Mädchen und Jungen – in dieser Altersklasse sind noch gemischte Mannschaften erlaubt – vom SV Warnemünde, Empor Rostock und Schwaaner SV zu tun.

Weitere Ansetzung:

MJD: Schwaaner SV - Doberaner SV (Sa., 11.45 Uhr, Beke-Halle)

Simone Seidel

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