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Bad Doberan DSV-Sieben will Fehlerzahl reduzieren
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Sieben will Fehlerzahl reduzieren
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00:00 07.09.2018
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Bad Doberan

Diese Situation wird wohl nur eine Momentaufnahme bleiben: Wenn die Handballer des Doberaner SV (10. Platz/0:2 Punkte) morgen beim MTV Altlandsberg (13./0:2) gastieren, sind sie zumindest vor dem Anpfiff in der Tabelle der Oberliga Ostsee-Spree vor den Hausherren notiert. Lediglich ein Punktgewinn bei den ambitionierten Brandenburgern – es wäre in der gemeinsamen Historie in der Oberliga Ostsee-Spree der erste überhaupt für den DSV – würde vorerst eine Fortsetzung dieser Konstellation ermöglichen.

Matthias Jahn (am Ball) bestreitet morgen mit dem Bad Doberaner SV in Altlandsberg das erste Auswärtsspiel der Oberliga-Saison. Quelle: Foto: Anja Ott

Die Doberaner leisteten sich im zurückliegenden Auftaktspiel gegen Ludwigsfelde (25:27, OZ berichtete) etliche Fehler und scheiterten somit in gewisser Weise an sich selbst. Mit dem Ziel, die eigenen Mängel zu minimieren, reist der DSV-Tross nun zum Vorjahresdritten. Doch ob die erfolgreiche Umsetzung dieses Vorhabens allein reicht, um für eine Überraschung sorgen zu können, ist fraglich.

MTV-Coach Tilo Leibrich zumindest stellt vor dem Heimspiel gegen Doberan unmissverständlich klar: „Wir sind fest entschlossen, uns nach unserem Fehlstart (24:28 beim HSV Insel Usedom/d.Red.) nicht abermals eine Blöße zu geben, um jeden Ball, um jedes Tor zu kämpfen und unseren Fans, aber auch uns selbst und der Konkurrenz, die angemessene Reaktion zu zeigen.“

Die Doberaner müssen also gewarnt sein. Da kommt es Trainer Lars Rabenhorst nicht gerade gelegen, dass verletzungsbedingt sowohl der Ausfall von Keeper und Kapitän Sebastian Prothmann als auch von Rechtsaußen Christian Fandrich droht. „Uns erwartet ein sehr starker Gegner, den wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen müssen. Gegen Ludwigsfelde war ja nicht alles schlecht. Und eben an die positiven Dinge müssen wir versuchen, am Sonnabend anzuknüpfen“, forderte Rabenhorst.

Ebenfalls auswärts muss morgen die Reservemannschaft ran. Dabei trifft sie mit dem HSV Waren auf einen komplett unbekannten Gegner. Nach etlichen Jahren in der West-Staffel der Verbandsliga, die lediglich durch den zwischenzeitlichen Aufstieg in die MV-Liga unterbrochen wurden, wurden die Münsterstädter in dieser Saison in die nur sieben Teams zählende Ost-Gruppe eingegliedert. Trotz der Abgänge von Tom Kröplin (beruflich nach Berlin) und Frank Stölken (Laufbahnende) peilen die Doberaner einen Rang unter den ersten drei Teams an, um sich für die neu eingeführte Meisterrunde der Verbandsliga zu qualifizieren.

In der Stadthalle feiern am Sonnabend sowohl die B-Junioren als auch die C-Junioren der Münsterstädter ihre Heimpremieren in der MV-Liga. Für die jüngeren Nachwuchshandballer von Trainerin Elisabeth Scheben ist das Duell mit der Reserve der Mecklenburger Stiere Schwerin (Anwurf: 13 Uhr) zugleich der Auftakt in die neue Spielzeit. Die B-Jungen hingegen kassierten am vergangenen Wochenende auswärts beim TSV Bützow eine knappe 16:17-Niederlage und wollen morgen (15 Uhr) gegen den ESV Schwerin möglichst die ersten Punkte sammeln.

Weitere Ansetzung, WJA: DSVGrün-Weiß Schwerin (Sa., 11 Uhr, Stadthalle).

Oberliga Ostsee-Spree, 2. Spieltag

AltlandsbergDoberaner SV Sa., 19.00

SG OSF BerlinUsedom Sa., 18.00

Ludwigsfelder HCBFC Preussen Sa., 18.30

GW Werder – Blau-Weiß Berlin Sa., 18.30

CottbusSV Neubrandenburg Sa., 19.00

VfV Spandau – Grünheider SV Sa., 19.30

Stralsunder HVGreifswald/Loitz Sa., 19.30

S. Seidel

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