Darum bekommt die Baustelle in Satow nun Fahrbahnschwellen
Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Darum bekommt die Baustelle in Satow nun Fahrbahnschwellen
Mecklenburg Bad Doberan

Darum bekommt die Baustelle in Satow nun Fahrbahnschwellen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 05.04.2020
In der Baustelle am Satower Mühlenbach wurden jetzt zur Verringerung der Geschwindigkeit Fahrbahnschwellen angebracht.
In der Baustelle am Satower Mühlenbach wurden jetzt zur Verringerung der Geschwindigkeit Fahrbahnschwellen angebracht. Quelle: Straßenbauamt
Anzeige
Satow

Das Straßenbauamt Stralsund ersetzt in Satow das alte Ziegelgewölbe über den Mühlenbach durch einen neuen Stahlbetonrahmen. „Die Baumaßnahme sollte eigentlich im Sommer 2020 fertig gestellt werden“, sagt Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes Stralsund. „Aufgrund außergewöhnlicher Grundwasser- und Baugrundverhältnisse wurde jedoch eine Umstellung der Bautechnologie erforderlich – damit wird sich die Bauzeit mindestens bis Jahresende verlängern.“

Der öffentliche Verkehr wird derzeit mittels örtlicher Umfahrung an der Baustelle vorbei geleitet. „Diese Umfahrung ist ein so genannter Berliner Verbau mit einer freistehenden Höhe von teilweise über sechs Meter“, erklärt Sendrowski. „Auf den Verbau wirken immense Kräfte, die nicht nur aus dem Gewicht der Fahrzeuge, sondern zu einem hohen Maße aus der Geschwindigkeit der Fahrzeuge entstehen.“

Autofahrer meist zu schnell unterwegs

Deshalb seien zu Beginn der Baumaßnahme 30 km/h-Schilder aufgestellt worden: „Die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit lag allerdings häufig über der Begrenzung – das führte zu zum Teil erhebliche Verformungen an der Umfahrung.“

Doch obwohl in der Folge eine Beschilderung auf 10 km/h angeordnet worden sei, würden die Autos weiterhin mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Umfahrungsstrecke fahren, bedauert Sendrowski: „Aus diesem Grund ist die Montage von Fahrbahnschwellen erforderlich – die Umfahrungsstrecke darf keiner weiteren unnötigen Belastung ausgesetzt werden.“ Mit dieser Maßnahme solle die Sperrung für den Schwerverkehr und im schlimmsten Fall eine Vollsperrung verhindert werden.

Lesen Sie auch:

Von Lennart Plottke