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Bad Doberan Darum gibt es in diesem Jahr keinen Sportstrand in Kühlungsborn
Mecklenburg Bad Doberan

Darum gibt es in diesem Jahr keinen Sportstrand in Kühlungsborn

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10:10 08.05.2020
Die Techniker Beach Tour wurde für dieses Jahr abgesagt. Im August sollte die Tour in Kühlungsborn Station machen. Quelle: Hoch Zwei/Michael Kunkel
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Kühlungsborn

Pritschen, Baggern und Kicken am Strand in Kühlungsborn wird in diesem Jahr vorerst nicht möglich sein. Zumindest werden die Felder für Fuß- und Volleyball am Sportstrand in der Nähe des Hafens nicht aufgebaut. Grund sind die Corona-Regelungen. Bislang sind im Freien lediglich Sportarten erlaubt, die kontaktlos betrieben werden können. Wie und wann sich das ändert, stehe noch in den Sternen, sagt Bürgermeister Rüdiger Kozian. „Wir müssen auf eine entsprechende Verordnung warten.“

In den Vorjahren waren Ende Mai zwischen Seebrücke und Hafen insgesamt vier Felder aufgebaut worden: eines für Fußball, drei für Volleyball. Ab dem Sommer übernahmen Mitarbeiter der Tourismus, Freizeit und Kultur GmbH die Betreuung der Sportler. Wie es in diesem Jahr laufen wird, weiß Geschäftsführer Ulrich Langer nicht. Er hofft, dass die Beschränkungen auch in Punkto Sport demnächst aufgelockert werden.

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Auch die Mitglieder des Beachvolleyballvereins des Ostseebades sind enttäuscht, den Sportstrand nicht wie gewohnt aufbauen zu können. „Wir hoffen, dass, wenn wieder Gäste kommen dürfen, sie sich dort auch sportlich betätigen können. Einheimische natürlich auch“, sagt der Vereinsvorsitzende Oliver Brünnich.

Volleyball-Turnier fällt aus

Die Beachvolleyballer haben in diesem Jahr wegen des Corona-Virus schon eine weitere Enttäuschung hinter sich: Die Techniker Beach Tour fällt in diesem Jahr aus. Ursprünglich war geplant, dass die nationale Turnierserie auch am Strand in Kühlungsborn Station macht. „Es wäre das achte Jahr hintereinander gewesen“, sagt der Vorsitzende.

Gemeinsam mit dem Bauhof und anderen Unterstützern aus dem Ort hatte der Verein in den vergangenen Jahren –in Zusammenarbeit mit einer Agentur – das Turnier in dem Ostseebad organisiert und unter anderem die große Arena für die Zuschauer aufgebaut.

Planung hatte bereits begonnen

„Es sind etwa 30 Leute von uns, die sich kümmern und das Turnier aktiv begleiten“, sagt Oliver Brünnich. Die Planung hatte bereits begonnen. „Wir hatten ein gutes Konzept.“ Verträge seien aber noch nicht geschlossen worden. Der Verein hat also keine zusätzlichen Kosten zu tragen. „Dafür kam das Signal rechtzeitig genug.“

Die Beachvolleyballer seien enttäuscht, sagt der Vereinsvorsitzende. Einen Ersatz für das Turnier gebe es vorerst nicht, dafür wären die Vorbereitungen zu umfangreich. „Wie es im nächsten Jahr weitergeht, wissen wir nicht.“

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Von Cora Meyer

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