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Bad Doberan „De Drom“ hat noch viele Träume
Mecklenburg Bad Doberan „De Drom“ hat noch viele Träume
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06:48 30.12.2014
Hubertus Wunschik und Christine Borgwald wollen mit ihrem Verein „de Drom“ noch hoch hinaus. Sie haben viele Ideen und Pläne. Noch ist der Bahnhof, das Domizil des Vereins, Baustelle.
Hubertus Wunschik und Christine Borgwald wollen mit ihrem Verein „de Drom“ noch hoch hinaus. Sie haben viele Ideen und Pläne. Noch ist der Bahnhof, das Domizil des Vereins, Baustelle. Quelle: Renate Peter
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Kröpelin

Der Kröpeliner Verein „de Drom“ lädt Silvester zur Party ein. Auf der Bühne steht die Rostocker Band „Bad Penny“. 85 Karten seien bereits verkauft, darunter nicht nur an Interessenten aus Kröpelin und Bad Doberan, sondern auch aus Berlin, Sachsen und Brandenburg. „Doch noch sind Reservierungen möglich. Letztes Jahr kamen über einhundert Leute zu unserer Party am letzten Tag des Jahres“, sagt Christine Borgwald, stellvertretende Vorsitzende des Vereins „de Drom“ – der „Gesellschaft zur Förderung von Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Regiopole Rostock“. „Bad Penny“ hätte nach dem Auftritt beim Baustellenkonzert gefragt, ob sie wiederkommen könnte, erzählt die Vize-Vereinschefin. Und das, obwohl das Gebäude an den Schienen, das Domizil des Vereins, noch lange nicht fertig saniert ist. Die Toiletten sind gefliest, die Veranstaltungsküche fast fertig. 175000 Euro sind inzwischen verbaut. Doch der Verein „de Drom“ hat noch viele weitere Träume. „Wir wollen den Umbau der Gaststätte in Angriff nehmen. E-Leitungen müssen verlegt, Wände verputzt und gestrichen, der Fußboden verlegt werden“, erzählt Vereins-Vorsitzender Hubertus Wunschik. Viele Sponsoren werden für den Aufbau eines Kulturzentrums noch gebraucht.

2010 hatte sich der Verein „de Drom“ gegründet, der jetzt 25 Mitglieder zählt. In dem Jahr pachtete der Verein das Gebäude von 1883 für einen symbolischen Preis für 16 Jahre von einem Berliner Mäzen. Im Dezember 2011 war zur ersten Veranstaltung eingeladen worden. Seit dem organisiert der Verein Konzerte, Lesungen, Theater. Und das alles ehrenamtlich. Großer Traum: Eine Kunstakademie soll im Bahnhof etabliert werden.



Renate Peter

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