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Bad Doberan Doberaner Beratungsstelle öffnet ihre Türen
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner Beratungsstelle öffnet ihre Türen
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05:18 24.04.2019
Angelika Malig (v.li.), ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Suppenküche, sowie Ulrike Radke-Voß und Katharina Gauck freuen sich auf viele Gäste. Zum „Tag der offenen Tür“ lädt die Beratungsstelle der Rostocker Stadtmission ein. Auch die Suppenküche wird einbezogen. Quelle: Sabine Hügelland
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Bad Doberan

Sie helfen mit viel Feingefühl in fast allen Lebenslagen: die Mitarbeiter der Bad Doberaner Psychosozialen Beratungsstelle für Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Ehe-, Familien- und Lebensberatung, allgemeine soziale Beratung und Kurberatung der Rostocker Stadtmission. Um die Beratungsstelle der Diakonie Rostocker Stadtmission noch bekannter zu machen, ist am 25. April ein „Tag der offenen Tür“ geplant. Dieser findet in Kooperation mit dem Treffpunkt Suppenküche im Gemeindezentrum der Münsterkirchengemeinde – es befindet sich zwischen Torhaus und Münster – statt. Besucher sind von 11 bis 15 Uhr willkommen.

Die Mitarbeiter möchten Berührungsängste nehmen und ihre sozialen Angebote vorstellen. Es geht um Begegnung und Austausch in zwangloser und lockerer Atmosphäre. „Wir möchten, dass noch mehr Menschen unsere Beratungsstelle kennenlernen“, sagt Ulrike Radke-Voß, zuständig für Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Katharina Gauck wird über die Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung und Sexualaufklärung in Schulen berichten. Egle Krupnikiene ist verantwortlich für Migrationsberatung und allgemeine soziale Beratung. Unterstützt werden sie am Donnerstag von Annegrit Klink – sie ist für die Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung vor Ort – und Hannelore Lichtenstein als Teamassistentin für die Kurberatung des Müttergenesungswerks.

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Zum „Tag der offenen Tür“ sind weitere Fachkollegen eingeladen: „Das Jugendamt, die Gleichstellungsbeauftragte und Klienten, so dass ein guter Austausch stattfinden kann“, erklärt Ulrike Radke-Voß. „Wir sind für alle offen, kommen kann jeder. Wir helfen, wenn andere nicht weiterwissen, und wenn wir nicht helfen können, wissen wir auf jeden Fall jemanden, der das kann.“ Die Frauen stehen bereit, um jedem kostenfrei weiterzuhelfen. „Wir bitten nur um eine kleine Spende, so wie jeder kann. Schwangerenberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung sind selbstverständlich kostenfrei“, erläutert Katharina Gauck die Arbeit.

Angebot soll durch Veranstaltung transparenter werden

In vielen Lebenslagen wissen die Mitarbeiter Rat, beispielsweise bei Fragen rund um das Eltern- oder Kindergeld, bei vertraulicher Geburt sowie Präventionsarbeit. „Immer dienstags von 18 bis 19 Uhr bieten wir eine Trauerberatungssprechstunde mit Manuela Krey an. Auch das wissen nur wenige. Wir möchten unsere Angebote mit der Veranstaltung gläserner machen“, sagt Ulrike Radke-Voß. „Wir beraten auch bei Kuranträgen für das Müttergenesungswerk, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosenanträgen und Renten“, so Katharina Gauck. „Und wir weisen den Weg, wo welche Hilfe zu bekommen ist“, sagt sie. „Wir unterstützen Paare, egal welcher Religionen. Alle sind willkommen“, macht sie klar.

Im Themenfeld Schwangerschaft würden Besucher der Beratungsstelle oftmals über das Muttersein und die Familie, über ungewollte Schwangerschaft oder Kinderlosigkeit reden. „Wir sind offene Ansprechpartner auch über die Geburt hinaus, für die frisch gebackenen Eltern“, erklärt Katharina Gauck. Eine Einschränkung gibt es aber: „Ich bin zwar Ehe- und Familien-Lebensberaterin, doch wir beraten keine Eltern von erziehungsberechtigten Kindern – das dürfen wir nicht“, sagt Ulrike Radke-Voß. Eltern, deren Kinder bereits erwachsen sind, könnten gern zur Beratung kommen. „Da können wir helfen oder vermitteln“, so Radke-Voß.

Wer Anschluss sucht, kann in die Beratungsstelle kommen

In die Beratungsstelle kommen auch Menschen, die niemanden kennen, neu in der Stadt sind und Anschluss suchen. „Da wir mit der Suppenküche kooperieren, können sie dort mithelfen, wenn sie es möchten. So kommen sie mit anderen ins Gespräch, lernen neue Menschen kennen.“ Wenn jemand, der die Suppenküche besucht, Hilfe braucht und sich vielleicht allein nicht in die Büros der Beratungsstelle traut, „holen wir denjenigen gern ab“, betont Ulrike Radke-Voß.

So profitieren der Treffpunkt Suppenküche und die Beratungsstelle der Rostocker Stadtmission voneinander. Mitarbeiter des Treffpunktes vermitteln mögliche Klienten an die Beratungsstelle – auf der anderen Seite nutzen die Mitarbeiter der Stadtmission die Suppenküche, um erste Kontakte zu den Menschen herzustellen. „Wir möchten mit der Veranstaltung auf beide Einrichtungen aufmerksam machen“, sagte Ulrike Radke-Voß.

Sabine Hügelland

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