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Bad Doberan Doberaner FC gegen Ex-Regionalligisten gefordert
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner FC gegen Ex-Regionalligisten gefordert
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00:07 06.04.2018
Marvin Wiencke (r.) – hier gegen Kühlungsborns Tobias Hagedorn – spielt mit dem DFC morgen daheim gegen den FC Schönberg. Quelle: Foto: Johannes Weber
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Bad Doberan

Fußball-Landesligist Doberaner FC bekommt es morgen (13.45 Uhr, Sportplatz Am Busbahnhof) mit dem nächsten Topteam zu tun. Nach dem Derbysieg vor zwei Wochen gegen den Tabellenvierten FSV Kühlungsborn (1:0) und der Niederlage zuletzt gegen Spitzenreiter Bölkower SV (0:3) wird diesmal der FC Schönberg 95 in der Münsterstadt zu Gast sein. Der DFC startet gegen die Nordwestmecklenburger, die mit 47 Punkten derzeit Dritter sind, krasser Außenseiter ins Spiel.

Bis zum vergangenen Sommer kickten die Schönberger noch in der Regionalliga Nordost. Dann zogen die Maurinekicker ihre Mannschaft aufgrund finanzieller Probleme zurück und starteten einen Neuanfang in der Landesliga West. Kürzlich riefen die Verantwortlichen des FC 95 den Staffelsieg und den damit verbundenen Verbandsliga-Aufstieg als Ziel aus.

DFC-Coach Ronny Susa weiß, dass seine Schützlinge vor einer kniffligen Aufgabe stehen. „Wir wollen mindestens einen Punkt holen. Gegen Kühlungsborn haben wir gezeigt, dass wir gegen Topteams punkten können“, meint der 37-Jährige.

Mit 55 geschossenen Toren haben die Schönberger den drittbesten Angriff der Liga. Die Stürmer Hannes Komoss (21) und Thomas Aldermann (10) gehören mit 31 Treffern zu den besten Offensivduos im Land. „Dass Schönberg vorne stark besetzt ist, haben wir im Hinspiel (2:/ d. Red.) gesehen“, sagt Susa, der die Grün-Weißen vor zwei Wochen gegen den Bölkower SV (3:1) beobachten ließ.

Etwas schwierig gestaltete sich für den DFC die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Schönberg. Nach den Schneefällen an Ostern war am Dienstag kein Training auf dem Kunstrasenplatz am Busbahnhof möglich. Susa sieht jedoch keinen Grund zur Sorge. Sein Team kann befreit aufspielen, weil die Doberaner mit 23 Punkten auf dem neunten Rang im gesicherten Tabellenmittelfeld stehen. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den der SV Plate (15./13) einnimmt, beträgt zehn Zähler.

Lokalrivale FSV Kühlungsborn (4. Platz/40 Punkte) muss am Sonntag auswärts beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht TSG Gadebusch antreten. Der FSV ist klarer Favorit gegen die Gastgeber, die erst vier Punkte geholt haben.

Unterdessen wollen die Landesklasse-Fußballer des Mulsower SV am Sonntag (14 Uhr, Garvensdorfer Weg) im Heimspiel gegen den Sievershäger SV nachlegen. Zuletzt hatte sich das Team von Trainer Andy Matthews mit dem 3:0 bei Tabellenschlusslicht TSV Wustrow auf den zwölften Rang geschossen. Es war der erste Sieg im Jahr 2018. Allerdings beträgt der Vorsprung der Kirch Mulsower vor dem ersten Abstiegsrang, den der SV Rövershagen (14., 17 Punkte) belegt, lediglich einen Zähler.

Matthews hatte jüngst eine einfache Erfolgstaktik gewählt. „Hinten sollten die Alten die Abwehr zusammenhalten und vorn unsere jungen Spieler wirbeln“, sagte der MSV-Coach nach dem ersten Auswärtssieg der Saison. Eine Idee, die funktionierte. Vielleicht auch gegen die Sievershäger?

Klar ist: Auf dem heimischen Betzenberg sind die Kirch Mulsower für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner. Dort holten sie 13 Punkte in neun Partien und schlugen sich auch gegen Spitzenteams achtbar. Da sollte gegen die Rand-Rostocker (10. Platz, 20 Punkte) was Zählbares drin sein. Mit einem Sieg würde der Mulsower SV in der Tabelle am direkten Kontrahenten vorbeiziehen und einen großen Schritt in Richtung des angestrebten Klassenverbleibs machen.

Mehr zum Amateurfußball im Land unter: oz-sportbuzzer.de

Johannes Weber und Tommy Bastian

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