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Bad Doberan Löschwasserschau in Bastorf besorgt Feuerwehr
Mecklenburg Bad Doberan Löschwasserschau in Bastorf besorgt Feuerwehr
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08:59 19.11.2019
Die Freiwillige Feuerwehr Bastorf kontrolliert einmal im Jahr die Löschwasserentnahmestellen in der Gemeinde. Quelle: Lutz Werner
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Bastorf

Der Zustand der Löschteiche in der Gemeinde ist verbesserungsbedürftig. Das ergab die Löschwasserschau der freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Wochenende. Dabei begutachteten die Kameraden unter Wehrführer Jürgen Tremp alle Entnahmestellen. „In Hohen Niendorf könnten wir zur Not auf einen benachbarten Teich ausweichen“, sagt der Wehrführer. Der sei zwar nicht als Löschteich ausgewiesen, könne im Notfall aber genutzt werden. Bei den anderen Teichen gibt es keinen Plan B.

Mit der Zeit wachsen die Löschteiche zu. Jetzt zum Winter sei das Problem noch nicht sichtbar, aber zum Sommer kommen dann die Seerosen und andere Pflanzen.“ Deshalb müsse aus allen Entnahmestellen Grün entfernt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Löschteiche nicht so ausreichend gefüllt sind, wie die Feuerwehrleute gehofft hatten. Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen hätten dafür nicht ausgereicht. „Wir vermuten, dass das Wasser irgendwohin wegläuft“, sagt Jürgen Tremp. Er vermute, dass es versickere. „Ein bestimmter Wasserstand bleibt, es wird aber eben nicht mehr. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass der Winter viel Schnee bringt.“ Neue Löschteiche einzurichten scheitere unter anderem daran, dass geeignete Grundstücke meist in Privatbesitz seien. „Die Sicherheit der Bevölkerung ist aber gewährleistet“, sagt Bastorfs Bürgermeister Marko Porm.

Für die Löschwasserversorgung der Gemeinde problematisch ist auch, dass die Feuerwehr die Hydranten nach Angaben des Wehrführers nicht nutzen darf, weil die Querschnitte der Leitungen zu gering sind.

Auch bei der vorangegangenen Gewässerschau waren diese Probleme bereits festgestellt worden. Jürgen Tremp hatte damals den Bau von Zisternen vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um unterirdische Wasserbehälter. Aber das sei natürlich kostspielig.

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Von Cora Meyer

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