Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Forschernacht erstmals kostenfrei
Mecklenburg Bad Doberan Forschernacht erstmals kostenfrei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:06 06.04.2018
Bild aus dem vergangenen Jahr: Im Akustiklabor am Institut für Strömungsmaschinen erklären Doktoranden die Funktionsweise des reflexionsarmen akustischen Halbraums. Quelle: Fotos: Ove Arscholl/andré Wornowski
Anzeige
Stadtmitte

Wie wäre es mit einer Reise durchs Universum? Oder lieber ein Besuch in der Datenschutz- Sprechstunde? Wer Lust auf ein Eis hat, bekommt auch das – selbst hergestellt: Bei der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften locken Forscher am 26. April wieder mit mehr als 200 Angeboten. Fast im gesamten Stadtgebiet können Neugierige die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit entdecken, bestaunen, hinterfragen, ausprobieren und verkosten. Um 18 Uhr geht es los – an etlichen Standorten für Kinder auch schon ab 16 Uhr.

Mehr als 200 Veranstaltungen sind über die Stadt Rostock verteilt

Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) erwartet eine Nacht voller „Aha-Momente“.

Das Beste: In diesem Jahr ist die Lange Nacht der Wissenschaften erstmals für alle Besucher kostenlos. Bislang mussten für den Eintritt Tickets erworben werden; zuletzt kostete eine Einzelkarte sechs Euro. Die Stadt Rostock unterstützt das neue Konzept der Universität im Zuge des Doppeljubiläums finanziell, um noch mehr Gäste für Wissenschaft, Experimente und aktuelle Forschung zu begeistern. „Wir werden schauen, ob wir das auch für die kommenden Jahre halten können“, sagt Franziska Nagorny vom 800-Jahr-Büro der Hansestadt. Sie hoffe daher auf eine hohe Besucherzahl. Im vergangenen Jahr strömten rund 5000 Gäste zur Forschernacht. Diesmal erwarten die Veranstalter durch die Verknüpfung mit dem „Girls-“ und dem „Boysday“ vor allem eine größere Schülerbeteiligung.

„Uns würde es auch gefallen, die Lange Nacht der Wissenschaften langfristig kostenfrei anbieten zu können. Wir bleiben da dran“, sagt Patrick Kaeding, Prorektor für Studium, Lehre und Evaluation an der Uni Rostock. Es sei wichtig, dass die Forscher ihre Arbeit auch einem Nicht-Fachpublikum allgemeinverständlich erklären können. „Ohne dabei etwas Falsches zu sagen“, so Kaeding. Schließlich sei die Wissenschaft für die Gesellschaft da. „Unser großes Anliegen ist es, Bezug zur gesamten Bevölkerung herzustellen“, betont auch Veranstalter Robert Uhde von der Agentur „Sphinx“.

Nicht vertreten ist in diesem Jahr der Standort Warnemünde. Grund dafür sei eine Großbaustelle an der dortigen Hochschule, sagt Uhde. „Schade ist auch, dass die Anatomie fehlt. Das ist sonst ein großer Renner gewesen.“ Dies sei aber vielleicht eine Chance für andere Einrichtungen.

„In diesem Jahr ist die Stadtmitte ein starker Schwerpunkt“, so Uhde. Gespannt sei er auf das Biotech-Unternehmen Centogene, das Besucher zu Laborbesichtigungen ins neue Gebäude im Stadthafen einlädt. Centogene ist auf das Entschlüsseln menschlicher Gene spezialisiert. Erstmals mit an Bord ist bei der Langen Nacht der Wissenschaften auch Aida. Gäste werden hier in der Kommunikationslounge WissensPier empfangen. „Wir öffnen unser Haus auch, um jüngeren Menschen zu zeigen, welche tollen Jobchancen es bei uns gibt“, sagt Aida-Sprecherin Martina Reuter. Hauptthemen seien Digitalisierung und Innovation.

Zu den Höhepunkten gehören auch die Lasershow der Physiker, die Taschenlampenführung im Botanischen Garten und die After-Science-Party bei Aida, wo am späten Abend der Kommunikationspreis verliehen wird.

Das komplette Programm gibt es unter www.lange-nacht-des-wissens.de

Schüler aufgepasst: OZ sucht Ideen für Rostocks Zukunft

Wie sieht die digitale Zukunft Rostocks aus? Wir wollen es von Euch wissen, liebe Schüler! Bei dem Projekt Rostock Digital 800+ sammelt die OSTSEE-ZEITUNG noch bis zum Sonntag, 15. April, Ideen:

Das können Texte sein, aber auch Bilder, Poster oder Präsentationen, Videos oder Songs.

Die Aktion findet im Rahmen von „800 Jahre Rostock “ und der Langen Nacht der Wissenschaften statt. Eure Beiträge werden am 26. April 2018 zur Wissenschaftsnacht im Foyer von „AIDA Cruises

am Rostocker Stadthafen präsentiert.

Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen im Alter bis 19 Jahre, die in Rostock oder im Kreis wohnen. Auch Gruppen oder Schulklassen können ihre Ideen gemeinsam bis zum 15. April einreichen.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir wertvolle Preise: Zu gewinnen gibt es iPads, Media-Markt-Gutscheine und Powerbanks.

André Wornowski

Landesliga-Kicker starten als krasser Außenseiter in die Partie gegen den FC Schönberg 95 / Mulsower SV will daheim nachlegen

06.04.2018

Warnemünder bestreiten letztes Saison-Heimspiel

06.04.2018

Unternehmer aus Warnemünde invesitiert in Ferienimmobilien / Enge Koppelung an Strandresort

06.04.2018