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Bad Doberan Stürme rissen viele Bäume um
Mecklenburg Bad Doberan Stürme rissen viele Bäume um
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08:00 13.11.2018
Im Nienhäger Holz und dem Gespensterwald fielen etliche Bäumen den Stürmen zum Opfer. Quelle: Sabine Hügelland
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Nienhagen

Der Wald von Nienhagen ist arg gebeutelt. Im Frühjahr wurden mehrere große Bäume von Stürmen im Gespensterwald erfasst und niedergerissen. Sie fielen hintereinander im Dominoeffekt. Trotz der Dramatik zog es bereits etliche Hobbyfotografen dorthin. Jetzt kam es erneuert zu Waldschäden durch den vergangenen Sturm allgemein im Nienhäger Holz und am Graben.

„Die Küstennahen Wälder sind sehr anfällig für Stürme“, sagte der Revierleiter Bad Doberan Markus Both. „Nienhagens Wald hat allgemein mit den extremen Wetterschwankungen der vergangenen Jahre zu kämpfen. So gab es letztes Jahr 30 bis 40 Prozent zu viel und in diesem die gleiche Menge zu wenig Regen.“ Die an die 250 Jahre alten Baumorganismen stecken das nicht so einfach weg. „Sie werden dann anfälliger, auch für Insekten wie Borkenkäfer“, so der Revierleiter. Dabei werden besonders Kiefern angegriffen. „Diese Schäden werden erst 2019 so richtig zu bemerken sein.“

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Ein gemischter Wald sei immer die beste Lösung. Doch der Wind schuf Schneisen durch den Gespensterwald und das Nienhäger Holz. „Wenn erst einmal eine Angriffsfläche durch unplanmäßige Naturereignisse geschaffen wurde, wird es leider schwer, diese wieder auszugleichen“, so Both. Jedoch, im Gespensterwald findet eine gute Naturverjüngung von Ahorn und Buche statt, die sich langsam etabliert, zur Küste wächst und dann abschirmt. Es ist eben nur eine Frage der Zeit.

Sabine Hügelland

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