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Bad Doberan Grün statt Stein: Monet inspiriert Doberanerin
Mecklenburg Bad Doberan Grün statt Stein: Monet inspiriert Doberanerin
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11:00 31.05.2019
Hannelore Rasch in ihrem üppig blühenden Vorgarten in Bad Doberan. Quelle: Sabine Hüggeland
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Bad Doberan

Der Blick in Hannelore Raschs Vorgarten ist ein Blick in die Natur. In allen Farben grünt und blüht es, dazwischen stehen viele ihrer Tonskulpturen, die sie seit Langem anfertigt. Im Teich quaken Frösche, schwimmen Fische und wachsen Pflanzen. „Reine Steingärten und gar zubetonierte Flächen im Vorgarten machen mich traurig“, sagt die Bad Doberanerin.

Damit bezieht sich Hannelore Rasch auf den Artikel in der Ostsee-Zeitung „Schottergärten auf dem Vormarsch: Politiker fordern Pflicht für grüne Vorgärten in MV. „Ich bin auf dem Dorf groß geworden, in Clausdorf, und dadurch schon sehr naturverbunden.“ Es mache sie nachdenklich, wenn sie triste Vorgärten sieht. „Meine Eltern besaßen einen wunderschönen Vorgarten. Meine Mutter hatte immer Lust auf Neues. Sie dekorierte oft um und baute Neues an.“

Aus Samen zog sie Pflanzen, das macht auch die Tochter heute noch so. „Man erfreute sich an den Vorgärten der anderen und tauschte sich Pflanzen aus. So sparte man Geld“, sagt die Doberanerin. „Später haben meine Eltern sich eine kleine Gärtnerei aufgebaut.“ Dann zog Hannelore Rasch nach Doberan. Ein Schrebergarten brachte ihr den Ausgleich zur Arbeit als Arzthelferin. Obst und Gemüse wurden angebaut und natürlich durften Blumen ebenfalls nicht fehlen. „Die Kartoffeln und Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken besser, erscheint es einen immer.“

Vor zehn Jahren erwarb sie mit ihrem Mann ein Grundstück und bauten das Haus aus. In ihrem Garten gibt es verschiedene Ecken mit unterschiedlichen Arrangements wie eine kleine japanische Steinecke mit gestutztem Grün hinter dem Haus. „Ein Ruhepool“, sagt sie.

Der Garten des Künstlers Claude Monet (1840 bis 1926) hätte sie inspiriert für ihren eigenen. „Das war ein Schlüsselmoment. Seitdem befasse ich mich intensiver mit Gartengestaltung“, sagt Hannelore Rasch. Sie liebt auch englische Gärten und die Gartenkultur in Großbritannien.

An der Aktion der offenen Gärten, die dieses Wochenende stattfindet, hätte sie jedoch noch nie teilgenommen. „Unser Garten ist ja nicht groß. Aber es ist eine schöne Sache.“

Sabine Hügelland

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