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Bad Doberan In Kröpelin wurde Behinderter vermisst
Mecklenburg Bad Doberan In Kröpelin wurde Behinderter vermisst
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18:07 28.08.2019
Laura Zimmermann und Rolf Katzka kümmern sich um den Geretteten. Quelle: Thomas Hoppe
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Kröpelin

Kurz nach halb zehn heulte an diesem Mittwoch in Kröpelin die Sirene auf dem Rathausdach – etwa acht Minuten später rasten das erste Feuerlöschfahrzeug aus der Stadt und der Einsatzleitwagen an der Nordoel-Tanke Richtung Michaelwerk vorbei.

Am „Löhehaus“, dem Sitz der Gärtner des Kröpeliner Michaelwerks, hatten sich alle Mitarbeiter und Beschäftigten des hier ansässigen Werkstatt-, Bildungs- und Förderkomplexes für mehr als 200 Menschen mit Behinderung in sicherer Entfernung vom vermeintlichen Brandherd versammelt. Fast alle – denn eine Person werde vermisst, wie die Arbeitsbereichsleiterin Marina Strogies den Gruppenführer der Wehr umgehend informiert.

Die Suche beginnt – das Werk hat viele Räume. Der Speisesaal ist schnell überblickt, man sieht, dass die Essplätze plötzlich verlassen werden mussten. Die einzelnen Werkstätten sind verwinkelter, in der Wäscherei bewegen sich nur die großen Trommeln einiger Maschinen. Doch aus einer Toilette im Flur kommt Rauch und schnell sind dort zwei Atemschutzgeräteträger auf der Suche unterwegs. Sie bergen aus den völlig verrauchten Räumen eine Menschenattrappe und schleppen sie aus der Gefahrenzone. Kollegen übernehmen und leisten Erste Hilfe. Alles unter den strengen Blicken des Kröpeliner Wehrführers Raik Meißner – Hinweise für die Auswertung werden ständig notiert.

Längst sind auch die Kameraden aus dem Ortsteil Altenhagen eingetroffen, gemeinsam geht ein Löschtrupp vor und es wird der Atemschutznotfall geübt.

In sicherer Entfernung kümmern sich Laura Zimmermann und Rolf Katzka um den Geretteten. „Der Krankenwagen ist schon unterwegs“, sagt die noch Sechzehnjährige, die ab Montag in der Kita Kröpelin arbeiten wird. Für Laura ist es die erste Feuerwehrübung dieser Art, sie ist seit November 2018 aktives Wehrmitglied: „Ein bisschen bin ich aufgeregt.“

„Sie macht sich gut“, beantwortet Rolf Katzka eine entsprechende OZ-Frage. „Auch für mich ist es erst die dritte Übung, ich bin ja auch neu angefangen – vor zwei Jahren“, ergänzt der 61-jährige Maschinenschlosser.

Von Thomas Hoppe

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